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Ein Lied hat Konsequenzen: UEFA bestraft Irlands Fußballfrauen

Spielerinnen sorgten für Diskussionen

Ein Lied hat Konsequenzen: UEFA bestraft Irlands Fußballfrauen

Ihre Spielerinnen sorgten mit einem Song für Diskussionen: Vera Pauw.

Ihre Spielerinnen sorgten mit einem Song für Diskussionen: Vera Pauw. IMAGO/Inpho Photography

Irlands Fußballerinnen hatten nach dem Play-off-Sieg gegen Schottland (1:0) im Oktober in Glasgow für Diskussionen gesorgt, weil sie das umstrittene Lied "Celtic Symphony" gesungen haben. Kritiker monieren in dem Song der irischen Band "The Wolfe Tones" eine positive Einstellung zur militanten IRA (Irish Republican Army).

Ein entsprechender Clip war in den Sozialen Medien verbreitet worden. Bei den Feierlichkeiten in der Kabine singen Mitglieder des Teams wiederholt "Ooh Ah Up The Ra". Die Textzeile bezieht sich auf die IRA, nimmt allerdings Bezug auf ein Graffiti. Laut Songwriter Brian Warfield, der das Lied 1987 zum 100. Jubiläum für den schottischen Fußballverein Celtic Glasgow geschrieben hatte, handelt es sich nicht um eine politische Aussage, sondern um eine Beobachtung der Zeit.

Sowohl die FAI als auch Teammanagerin Vera Pauw entschuldigten sich im Anschluss für den Zwischenfall: "Es tut uns allen leid, wenn wir damit jemandem geschadet haben, dafür gibt es keine Entschuldigung", so die niederländische Trainerin der irischen Auswahl, die sich mit dem Sieg erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hatte.

cfl, dpa