Int. Fußball

Ein Dutzend Fälle: Komoren ohne Torhüter gegen Kamerun?

Zwölf Personen positiv getestet

Ein Dutzend Fälle: Komoren ohne Torhüter gegen Kamerun?

Zum Schreien: Auch Trainer Amir Abdou ist positiv.

Zum Schreien: Auch Trainer Amir Abdou ist positiv.

Groß war die Freude der Komoren über den sensationellen Einzug ins Achtelfinale des Afrika-Cups - und groß war die Vorfreude auf das anstehende Duell mit Kamerun am Montag (20 Uhr) - es wäre eine Premiere in der Geschichte des Inselstaats.

Dieses steht nun aber unter keinem guten Stern, denn wie der nationale Verband am Samstag mitteilte, wurden insgesamt zwölf Personen (Spieler und Betreuer) positiv getestet, darunter auch Trainer Amir Abdou und die beiden einzigen Torhüter im Kader: Moyadh Ousseini und Ali Ahamada.

Ohne unsere zwei Torhüter ist die Situation sehr kompliziert.

El-Hadad Himidi

"Wir versuchen alles in unserer Macht stehende, um Lösungen zu finden", sagte Teammanager El-Hadad Himidi in einem Video des Verbands bei Twitter: "Aber ohne unseren Trainer, ohne einige Schlüsselspieler und vor allem ohne unsere zwei verbliebenen Torhüter ist die Situation sehr kompliziert."

Laut Nachrichtenagentur AFP sind insgesamt neun Spieler betroffen. Was das für das Achtelfinale gegen Gastgeber Kamerun bedeutet, ist noch unklar. Die Veranstalter halten sich bedeckt, Informationen zum weiteren Vorgehen gab es nicht.

Laut Reglement bedarf es lediglich elf Spieler, um eine Partie stattfinden zu lassen, auch fällt das Fehlen von Torhütern nicht ins Gewicht. Schon vor Turnierbeginn wurde klargestellt, dass für den Fall, dass in einer Mannschaft alle Torhüter wegen eines positiven Corona-Tests ausfallen würden, eben ein Feldspieler ins Tor müsse

Die Komoren hatten als Dritter der Gruppe C knapp den Einzug in die K.-o.-Runde geschafft und dabei dem dreimaligen Afrikameister Ghana (3:2) das Nachsehen gegeben.

drm

Die Afrika-Cup-Abstellungen der deutschen Vereine