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"Ein anderes Kaliber": Kleinherne erwartet keinen Spaziergang

DFB-Frauen treffen am Dienstag in der WM-Qualifikation auf Serbien

"Ein anderes Kaliber": Kleinherne erwartet keinen Spaziergang

Mit der DFB-Auswahl am Dienstag gegen Serbien gefordert: Sophia Kleinherne.

Mit der DFB-Auswahl am Dienstag gegen Serbien gefordert: Sophia Kleinherne. imago images/Sports Press Photo

"Wir werden mehr gefordert werden", glaubt Voss-Tecklenburg. Die Bundestrainerin schätzt Serbien, das die DFB-Frauen am Dienstag (16 Uhr, LIVE! bei kicker) im Rahmen der WM-Qualifikation in Chemnitz erwartet, stärker ein als Bulgarien, das zum Einstieg in die Ausscheidungsspiele für die Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland von der jungen DFB-Auswahl mit 7:0 zerlegt wurde.

"Das wird ein ganz anderes Spiel, da erwartet uns ein anderes Kaliber", ist sich auch Sophia Kleinherne von Eintracht Frankfurt sicher. "Sie werden Nadelstiche nach vorne setzen, da sind wir auch ganz anders gefordert", so die Defensivakteurin.

Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Und wir versuchen, ihr einen sicheren Rahmen zu geben.

Martina Voss-Tecklenburg

Doch unabhängig davon verfolgt die DFB-Elf "das klare Ziel, die nächsten drei Punkte einzufahren", wie Voss-Tecklenburg unterstreicht. Mit einem Sechs-Punkte-Start würden sich die DFB-Frauen an die Tabellenspitze der Gruppe H setzen, in der noch Israel, die Türkei und Portugal als Gegner warten.

Voss-Tecklenburg hofft schon gegen Serbien auf mehr Spielruhe als gegen Bulgarien und nimmt dabei sich und ihr Trainerteam in die Pflicht: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Und wir versuchen, ihr einen sicheren Rahmen zu geben."

Bislang nur 1200 Tickets verkauft

Apropos Rahmen: Der war, was die Zuschauerzahl in Cottbus anbetrifft, mit nur 1534 Zuschauern ausbaufähig. Doch auch in Chemnitz werden nicht viel mehr Fans erwartet. Erst 1200 der 5000 verfügbaren Tickets sind verkauft. "Es ist für uns schön, überhaupt wieder Zuschauer im Stadion zu haben", lassen sich Kleinherne und ihre Teamkolleginnen davon aber nicht beeinflussen und wollen den Zuschauern "etwas bieten. Wir wollen wieder die dominante Mannschaft sein und vorne mit mutigem, offensivem Fußball überzeugen."

nik