Bundesliga

Eigenwerbung von Amiri und Palacios

Leverkusen: Demirbay wirkt erneut gehemmt und wurde gegen Nizza nicht vermisst

Eigenwerbung von Amiri und Palacios

Konnte wichtige Akzente setzen: Exequiel Palacios.

Konnte wichtige Akzente setzen: Exequiel Palacios. imago images

Eine Einschätzung, mit der Peter Bosz überhaupt nichts anfangen kann. "Alles Quatsch", schimpfte der Holländer. Es sei vor dem Spiel gegen die OGC Nizza nicht alles schlecht gewesen, nach dem 6:2-Erfolg sei naturgemäß nicht alles gut. Den Ansatz, die Mannschaft zu verbessern, sieht er "irgendwo in der Mitte davon. Wir müssen nicht übertreiben. Nicht nach unten und nicht nach oben", mahnte der 56jährige Trainer.

Seine Reaktion wundert nicht, Bosz muss sich um das große Ganze kümmern, den Kader immer wieder austarieren, Spieler wahlweise zur Höchstleistung treiben oder ihnen Enttäuschungen beibringen. Denn wo Sieger sind, sind auch Verlierer. Und auch wenn Bosz es sicherlich anders ausdrücken würde - Kerem Demirbay (27) dürfte an diesem Donnerstag einer davon gewesen sein.

Spielersteckbrief Demirbay
Demirbay

Demirbay Kerem

Spielersteckbrief Amiri
Amiri

Amiri Nadiem

Spielersteckbrief Palacios
Palacios

Palacios Exequiel

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Der Mittelfeldspieler, der sich auch in dieser Saison fußballerisch schwertut und mitunter seltsam gehemmt auftritt (kicker-Notenschnitt nach vier Spielen: 4,0), wurde am Donnerstag nicht vermisst, im Gegenteil: Nadiem Amiri (23) und vor allen Dingen Exequiel Palacios (22) vermochten in der Schaltzentrale wichtige Akzente zu setzen und betrieben Eigenwerbung für die kommenden Wochen. Weil Florian Wirtz (17) ebenfalls wieder fit und in Form ist, könnte Demirbay auch am Montag gegen den FC Augsburg zunächst auf der Bank sitzen.

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