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Eigentor leitet Neuseelands historischen Sieg ein

U-20-WM: Ukraine ärgert USA - Uruguay sicher

Eigentor leitet Neuseelands historischen Sieg ein

Sie durften zum WM-Auftakt gleich fünfmal jubeln: Die Spieler von Neuseeland.

Sie durften zum WM-Auftakt gleich fünfmal jubeln: Die Spieler von Neuseeland. imago images

Einen Kantersieg gab es in Gruppe C - und das durchaus überraschend. Denn Neuseeland feierte beim 5:0 über Honduras den höchsten Erfolg der eigenen Turniergeschichte. Ein Eigentor von Darwin Diego nach acht Minuten brachte die Kiwis auf die Siegerstraße und Honduras aus dem Tritt. Nach dem 1:0 kontrollierten die Neuseeländer die Partie und bauten ihre Führung durch Treffer von Ben Waine (17./27.), Sarpreet Singh (51.) und Matthew Conroy (90. + 1) kontinuierlich aus.

Hinter den Ozeaniern positioniert sich Uruguay, das gegen Norwegen gewann und so ebenfalls drei Punkte zum Auftakt einfuhr. Darwin Nunez (21.) und Francisco Ginella (29.) brachten die Südamerikaner noch in Hälfte eins auf Kurs, Christian Borchgrevink glückte unmittelbar nach Wiederanpfiff zwar der Anschlusstreffer zum 1:2 (47.) - mehr war für Norge dann aber doch nicht drin, während Brian Rodriguez kurz vor Schluss den 3:1-Endstand markierte (87.).

Nigeria startet eindrucksvoll

Nigeria ist ebenfalls eindrucksvoll in die WM gestartet und hat zum Auftakt Katar mit 4:0 bezwungen. Herausragender Akteur in der ersten halben Stunde war dabei Linksverteidiger Ikouwem Utin, der die ersten beiden Treffer der "Flying Eagles" durch Maxwell Effiom (12.) und Okechukwu Offia (24.) vorbereitete. Katar hielt zwar nach besten Kräften dagegen, kam auch zu eigenen Chancen, wurde am Ende aber letztlich doch überrollt: Dele-Bashiru von Manchester City (68.) sowie Olasunkanmi Salawudeen (74.) sorgten für den klaren Sieg der Nigerianer, die sich dadurch auf Platz eins der Tabelle in Gruppe D vorschoben.

Einen Fehlstart legten indes die USA hin, die am Abend der Ukraine unterlagen. Den Führungstreffer von Serhii Buletsa (26.) glich zwar Brandon Servania (32.) noch aus, doch Denys Popovs 2:1 nach 51 Minuten war für die Vereinigten Staaten letztlich des Guten zu viel.

drm

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