2. Bundesliga

KSC-Trainer Eichner über Darmstadt: "In der 2. Liga eine Besonderheit"

Gegen Nürnberg hätte Karlsruhes Trainer ein Punkt genügt

Eichner über Darmstadts Außenverteidiger: "In der 2. Liga eine Besonderheit"

Erst das Saisonziel, dann nach oben schielen? KSC-Trainer Christian Eichner.

Erst das Saisonziel, dann nach oben schielen? KSC-Trainer Christian Eichner. imago images

Vergangenen Sonntag ging die Serie zu Ende. Bis zum 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg hatte der KSC im Kalenderjahr 2021 noch nicht verloren (sechs Siege, zwei Remis) - im Heimspiel gegen die Franken, zumindest für den Geschmack von Christian Eichner, jedoch nur einen Punkt liegen gelassen.

"Das war einfach so ein Spiel, wo wir vorne nicht richtig zu Potte gekommen sind", bilanzierte der Trainer vor dem nächsten Auftritt gegen den SV Darmstadt am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker). "Das Einzige, was uns gegen Nürnberg geärgert hat, war, dass wir die Null am Ende nicht halten konnten." Die Badener hätten sich mit einem Unentschieden begnügt - ohne allerdings "100 Prozent zufrieden zu sein".

37 Punkte reichten zum Klassenerhalt

Sie sind ein wenig hin- und hergerissen in Karlsruhe, wo das Saisonziel weiterhin Klassenerhalt lautet - zu dem in der vergangenen Spielzeit, wie Eichner betont, 36 Punkte noch nicht gereicht hätten (37 Zähler hätten gereicht, d. Red.). Nach erst 22 Spieltagen machen sie den KSC aber zum ersten Verfolger des Zweitliga-Spitzenquartetts. Hamburg, Fürth, Bochum und Kiel haben nur sechs Punkte Vorsprung. Es hätten drei sein können. Oder eben fünf.

Aber wie stecken die Badener den Rückschlag weg? Eichner lobte die "guten, engen Abstände" der Nürnberger, die seinem Team Probleme bereitet hatten, glaubt allerdings nicht, dass ein "Karlsruher Code" nun geknackt sei. Zumal sich ein solcher ändern könnte - etwa mit einem zweiten Stürmer neben Philipp Hofmann: "Das sind Gedankenmodelle, die wir immer haben", verriet der 38-jährige Übungsleiter, "auch für dieses Wochenende wären zwei Stürmer eine logische Möglichkeit".

Darmstadt: Die Umstellung kam mit Anfang

Beim Gegner, der SVD ist 14., muss man eher nach unten als nach oben schauen. Wobei Eichner glaubt, dass sich der Darmstädter Ansatz nicht nur durch den Abstiegskampf, sondern vor allem durch sein Gegenüber Markus Anfang veränderte: "Sie spielen einen sehr guten Ball. Und ihre Außenverteidiger ziehen ins Zentrum, das ist eine Besonderheit in der 2. Liga - die man auch in der Bundesliga sonst kaum vernommen hat."

Was dann irgendwie doch verrät, dass sich der KSC-Coach bereits mit der höheren Spielklasse auseinandersetzt.

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