Bundesliga

Kölns gebürtiger Münchner Ehizibue sieht Chancen beim FC Bayern

Köln: Hoffnungsschimmer bei Kapitän Hector

Ehizibue will in der Heimat was mitnehmen: "Unsere Performance muss stimmen"

Will in seiner Geburtsstadt München was holen: Kölns Kingsley Ehizibue.

Will in seiner Geburtsstadt München was holen: Kölns Kingsley Ehizibue. picture-alliance

Nicht an Bord der Maschine waren Kapitän Jonas Hector sowie Routinier Marco Höger und Angreifer Tolu Arokodare, eigentlich gedacht als alternative Sturmspitze. Die Notwendigkeit für einen Spielertypen wie den Nigerianer sieht man beim Rekordmeister wohl nicht.

Dessen Landsmann Dennis hatte Trainer Markus Gisdol nach der Partie gegen den VfB Stuttgart (0:1) noch einmal klar gemacht, was er von ihm erwartet, unter anderem Einsatz bis über das Limit und eine gesunde Ausstrahlung auf die Kollegen. Die hatte Dennis nach einigen misslungenen Aktionen gegen Stuttgart nämlich deutlich vermissen lassen.

Jonas Hector hatte immerhin für einen Hoffnungsschimmer gesorgt und die beiden letzten Einheiten der Woche absolviert, für einen Einsatz allerdings steht er nach muskulären Problemen und fehlender Praxis noch nicht zur Verfügung.

Wenn man gut gegen die Bayern spielen kann und Mannschaften wie Gladbach und Dortmund schlagen kann, dann ist da ein gutes Niveau vorhanden.

Kingsley Ehizibue

Für Außenspieler Kingsley Ehizibue wird der Trip in die bayerische Landeshauptstadt eine Reise in seine Geburtsstadt. Zweieinhalb Jahre verbrachte er an der Isar, in der noch ein Onkel von ihm lebt. Erst danach zogen seine Eltern mit ihm nach Holland. Der Nigerianer - aktuell auch wichtig, um Neuzugang Dennis' Integration zu beschleunigen - hofft auf einen guten Auftritt beim Rekordmeister, erinnert an das 1:2 im Hinspiel, als die Kölner durchaus respektabel gegen die Flick-Elf aufspielten. "Unsere eigene Performance muss stimmen. Davon hängt alles ab. Wir haben auch in der Hinrunde gut gegen Bayern gespielt. Wenn man gut gegen die Bayern spielen kann und Mannschaften wie Gladbach und Dortmund schlagen kann, dann ist da ein gutes Niveau vorhanden. Wir müssen es nur viel häufiger auf den Platz bringen. Wir müssen kompakt stehen, an uns glauben und uns gegenseitig pushen."

Klingt einfach. Ob es gegen den FC Bayern der vergangenen Woche reichen kann, wird sich zeigen.

Frank Lußem