eFootball

eEURO: Endrunde war für DFB-Auswahl "absolute Pflicht"

Qualifikation für PES-EM geglückt

eEURO: Endrunde war für DFB-Auswahl "absolute Pflicht"

Teilnahme gesichert: Die deutsche PES-Nationalmannschaft hat sich für die eEURO qualifiziert.

Teilnahme gesichert: Die deutsche PES-Nationalmannschaft hat sich für die eEURO qualifiziert. DFB

Nach der Hinserie der Playoff-Phase hatte sich die DFB-Auswahl bereits in einer komfortablen Situation wiedergefunden und vor allem durch das 8:2 gegen die Niederlande ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. In der Rückserie qualifizierte sich die eNationalmannschaft dank der Siege gegen die Elftal (8:7) und Russland (5:4) zwar endgültig für die Endrunde, in den anderen beiden Begegnungen lief es für Linden und seine Teamkollegen gegen vermeintlich schwächere Gegner dafür aber deutlich schlechter.

So verlor das deutsche PES-Trio gegen Albanien mit 2:3 und kam nicht über ein 5:5 gegen Luxemburg hinaus. "Sobald einer im Team keinen guten Tag hat, wirkt sich das in diesem Modus aus", begründet Linden die Schwächephasen. Im besagten Format werden stets zwei Partien jeweils im Eins-gegen-eins von unterschiedlichen Spielern ausgetragen. "Da wir ja im Teamwettbewerb antreten und gewisse Ergebnisse nicht über die Zeit bringen können, sollte man die Herangehensweise für die EM überdenken", sagt der S04-Routinier außerdem und meint damit vor allem die verspielte Führung gegen das auf dem Papier klar unterlegene Luxemburg.

Den Titel als Zielsetzung

Am Ende qualifizierten sich Linden sowie seine Teamkollegen Mehrab 'MeroMen' Esmailian und Payam 'Payamjoon69' Zeinali als Gruppenzweiter mit 16 Zählern hinter den punktgleichen Niederländern für die eEURO. Es sei "rein um die Quali für die EM" gegangen und eine "absolute Pflicht" gewesen, sich für den Kontinentalwettstreit zu qualifizieren. "Alles andere wäre für mich ein Grund, meine eNationalmannschaftskarriere an den Nagel zu hängen", meint 'EL_Matador'

Trotz des Umwegs über die Playoffs und den teilweise schleppenden Partien gegen Underdogs ist Linden insgesamt fest von den Qualitäten der deutschen Mannschaft überzeugt: "Unsere Erwartungshaltung ist immer noch, den maximalen Erfolg zu erzielen - sprich: den Titel zu holen."

16 Teilnehmer stehen fest

Dass die Qualifikation kein Selbstläufer ist, zeigte auch das Resultat eines anderen Titelanwärters. Der amtierende Europameister Italien etwa holte sich ebenfalls erst über die Playoffs einen der begehrten Plätze. Nun stehen alle Teilnehmer für die Endrunde fest, die am 9. und 10. Juli stattfindet und mit 100.000 Euro als Preisgeld aufwartet.

In der regulären Gruppenphase hatten sich schon Frankreich, Griechenland, Israel, Kroatien, Montenegro, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien und Spanien durchgesetzt. Nach dem Abschluss der Playoffs stoßen mit Deutschland, Italien, Russland, der Ukraine, den Niederlanden und der Türkei sechs weitere Mannschaften hinzu.

Alles aus der Welt des eSport und des Gaming findet ihr bei EarlyGame

Lars Becker