National Hockey League

NHL: Hattrick von Hyman - Oilers fegen Hurricanes weg

Draisaitl ohne Scorerpunkt

Hattrick von Hyman: Oilers fegen Hurricanes weg

Spiel nach Maß: Zach Hyman erlebte gegen die Carolina Hurricanes einen Traumtag.

Spiel nach Maß: Zach Hyman erlebte gegen die Carolina Hurricanes einen Traumtag. IMAGO/USA TODAY Network

Schneller ging es für die Oilers nur am 28. März 1982, vor über 40 Jahren also. Damals führten Wayne Gretzky und Co. bereits nach 24 Sekunden mit 2:0 gegen die Los Angeles Kings.

In der Nacht auf Freitag dauerte es nun 17 Sekunden länger, ehe Edmonton diesen Vorsprung herausgeschossen hatte. Immerhin: So zügig schaffte das in dieser NHL-Saison bislang kein Team. Nach 28 Sekunden setzte Warren Foegele einer tief ins Hurricanes-Drittel gespielten Scheibe hinterher, eroberte diese und bediente Ryan McLeod vor dem Tor, 1:0. Fast vom Bully weg der nächste Treffer, Kapitän Connor McDavid legte für den mitgelaufenen Verteidiger Mattias Ekholm auf, der den Puck am bedauernswerten Goalie Pyotr Kochetkov vorbei versenkte. Zwei Treffer mit den ersten beiden Schüssen.

Für Kochetkov war kurz darauf Feierabend, als Zach Hyman (6.) das 3:0 mit dem sechsten Oilers-Schuss besorgte. Für den Russen kam Antti Raanta, am Spielverlauf änderte dies nichts. Erneut Hyman mit seinem 14. Saisontreffer sorgte noch im ersten Drittel für mehr als die Vorentscheidung (15.).

In dieser Form ist mit den Oilers definitiv wieder zu rechnen

Die Oilers kontrollierten danach weitgehend die Partie mit einer sicheren Spielweise, im Tor war auf Stuart Skinner Verlass, der 39 von 40 Schüssen auf sein Tor abwehrte. Foegele erhöhte im Mitteldrittel auf 5:0 (23.), als er die Scheibe bei einem Alleingang mit purem Willen an Raanta vorbei ins Netz brachte. Ein Tor, das sehr gut den Oilers-Fortschritt beschreibt: Weniger Schnörkel, zielgerichteter, härter - und natürlich defensiv stärker. Auch dieses Mal kassierten die Oilers in Unterzahl bei zwei Powerplays der Hurricanes keinen Gegentreffer.

NHL am Mittwochabend

Jordan Staal erzielte für Carolina den Ehrentreffer (48.), ehe McDavid mit seinem dritten Assist den besser postierten Hyman bediente, der seinen zweiten Hattrick in dieser Saison vollendete (50.). "Gute Dinge passieren für uns, vor allem beschränken wir die Gegentore", sagte Hyman und fügte an: "Es ist schon noch Raum für Verbesserungen. Aber es ist großartig, dass wir unser Selbstvertrauen als Team wiedergefunden haben."

In dieser Form ist mit den Oilers definitiv wieder zu rechnen, auch wenn sie mit 21 Punkten aus 23 Spielen vorerst auf Rang 13 der Western Conference verharren, sechs Punkte hinter den St. Louis Blues, die aktuell den achten und letzten Play-off-Platz belegen. Allerdings haben die Oilers zwei Partien weniger bestritten. Deutschlands Superstar Leon Draisaitl blieb dieses Mal ohne Scorerpunkt.

lin