Bundesliga

Eberl sicher: "Bei unseren Top-Spielern wird sich nichts tun"

Gladbach: Rose baut gegen Paderborn auf Jantschke

Eberl sicher: "Bei unseren Top-Spielern wird sich nichts tun"

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl will den Kader zusammenhalten und punktuell verstärken.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl will den Kader zusammenhalten und punktuell verstärken. imago images

Ein Geheimnis macht Marco Rose nicht aus seinen Planungen für Samstag. Tony Jantschke wird in der Innenverteidigung für den gesperrten Nico Elvedi ins Team rücken. Darauf hatte sich der Trainer bereits nach dem 3:0 gegen den VfL Wolfsburg festgelegt. "Auf Spieler wie Tony kann man sich in jeder Situation verlassen. Deswegen konnte ich direkt schon am Dienstag sagen, dass Tony derjenige ist, der spielen wird", erklärte Rose auf der Pressekonferenz am Freitag. Für Spielertypen wie Jantschke sei man "als Trainer dankbar", betonte der Rose, "bei Tony weiß man einfach, was man bekommt. Er ist ein sehr verlässlicher Spieler und gibt in jedem Training Vollgas, unabhängig von seiner persönlichen Situation. Wir sind alle froh, dass wir ihn haben."

Bensebaini kehrt wohl in die Startelf zurück

War der Coach durch die Ausfälle von Marcus Thuram (Saisonaus nach Verletzung am Sprunggelenk) und Alassane Plea (Muskelverletzung im Adduktorenbereich/Saisonaus wahrscheinlich) zuletzt vorwiegend zum Umbau der Offensive gezwungen, wird jetzt in Paderborn die Defensive ein anderes Gesicht erhalten. Neben der Hereinnahme von Jantschke kehrt höchstwahrscheinlich auch Ramy Bensebaini in die Startelf zurück, der gegen Wolfsburg wegen einer Gelbsperre zuschauen musste und auf der Linksverteidigerposition von Oscar Wendt vertreten wurde. Weitere Rückkehrer im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel sind wohl nicht zu erwarten, auch Fabian Johnson (muskuläre Probleme) steht weiter nicht zur Verfügung.

Johnson (Vertrag läuft aus) ist neben Tobias Strobl (wechselt zum FC Augsburg) der zweite Profi, dessen Abschied am Saisonende feststeht. Bei Raffael (Vertrag endet) gibt es noch keine Entscheidung. Offen ist auch die Zukunft der ausgeliehenen Andreas Poulsen (Austria Wien) und Julio Villalba (SCR Altach), die im Gegensatz zu Jordan Bayer (Hamburger SV) offenbar nicht fix eingeplant sind. "Andreas Poulsen und Julio Villalba werden in ihren Vereinen erst einmal die Saison in Österreich zu Ende spielen. Dann werden wir uns zusammensetzen und schauen, was Sinn macht für alle Seiten, was der sinnvollste Schritt ist", erklärte Max Eberl am Freitag. Der Sportdirektor unterstrich außerdem noch einmal - unabhängig von einer Champions-League- oder Europa-League-Teilnahme: "Bei den Top-Spielern wird sich nichts tun. Wir werden unseren Kader zusammenhalten. Wir wollen mit diesem Kader als Basis in die neue Saison gehen und ihn punktuell ergänzen, je nach den Möglichkeiten, die wir uns schaffen können."

Jan Lustig

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