Bundesliga

Eberl äußert sich zu Weinzierl-Gerüchten

Gladbach will gegen Leverkusen Platz vier festigen

Eberl äußert sich zu Weinzierl-Gerüchten

Max Eberl (li.) steht zu einem Trainer Andre Schubert.

Max Eberl (li.) steht zu einem Trainer Andre Schubert. imago

Am Freitag war Augsburgs Coach Markus Weinzierl von der Bild-Zeitung als Top-Favorit auf den Trainerposten in Gladbach erklärt worden, obwohl die Fohlen Schubert erst im November des vergangenen Jahres mit einem Vertrag bis Juni 2017 ausgestattet hatten. Angesprochen auf die – neuerlichen – Gerüchte um Weinzierl reagierte Schubert vor dem Duell mit Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) gelassen. "Damit beschäftige ich mich Nullkommanull. Ich arbeite ganz normal und mache meinen Job", sagte der 44-Jährige. Deutlicher wurde da Eberl.

"Es ist kompliziert, diese Thematik, die uns latent begleitet, immer wieder zu kommentieren. Ich habe vor einigen Tagen auf der Mitgliederversammlung was dazu gesagt. Wir stehen zu unseren Trainer. Da gibt es keine zwei Meinungen", sagte Eberl und meinte: "Es ist mühsam, einen Trainer, der, wie ich auf kicker-online gelesen habe, eine historische Aufholjagd gestartet hat, ständig verteidigen und entschuldigen zu müssen. Es ist so, dass Andre unser Trainer ist und er sehr gute Arbeit macht. Es hat sich nichts verändert im Vergleich zu dem, was ich vor einigen Tagen gesagt habe."

Trainersteckbrief Schubert
Schubert

Schubert Andre

Bor. Mönchengladbach - Vereinsdaten
Bor. Mönchengladbach

Gründungsdatum

01.08.1900

Vereinsfarben

Schwarz-Weiß-Grün

"Sie werden alles raushauen"

Daneben ging es auch noch um das anstehende Spiel gegen Leverkusen. Gegen den seit sieben Liga-Spielen siegreichen Tabellendritten will Gladbach einen großen Schritt auf dem Weg zur Sicherung des vierten Platzes machen. Obwohl die Werkself die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League bereits sicher hat, glaubt Schubert nicht, dass die Gäste das Spiel auf die leichte Schulter nehmen werden. "Sie werden alles raushauen. Läuferisch ist es eine sehr starke Mannschaft. Wir sollten davon ausgehen, dass sie richtig Gas geben werden", meinte Gladbachs Trainer, der weiter auf die langzeitverletzten Alvaro Dominguez und Nico Schulz (beide Aufbautraining) sowie Tony Jantschke (Muskelfaserriss) verzichten muss.

Jan Reinold