3. Liga

Dynamo Dresden nach dem 0:0 bei Verl: Jetzt gibt es "kein Pardon mehr"

Dresden bleibt beim 0:0 beim SC Verl vieles schuldig

Dynamo: Jetzt gibt es "kein Pardon mehr"

Rückschlag im Aufstiegsrennen: Christoph Daferner und Dynamo Dresden mussten sich mit einem 0:0 beim SC Verl anfreunden.

Rückschlag im Aufstiegsrennen: Christoph Daferner und Dynamo Dresden mussten sich mit einem 0:0 beim SC Verl anfreunden. getty images

Am Ende, da gab es keinen Zweifel, war es sogar ein schmeichelhafter Punktgewinn für Dynamo. Vor dem Spiel beim SC Verl hätte sich wohl kaum ein Dresdner mit einem Remis begnügt - nach den 90 Minuten in der Paderborner Benteler-Arena musste die SGD aber froh sein, überhaupt gepunktet zu haben.

Den Dresdnern gelang in der Offensive wenig - und in der Defensive waren sie ein ums andere Mal auf Torwart Kevin Broll angewiesen. Warum aber fand Dynamo nie zu seinem Spiel?

Broll führte mehrere Gründe an: zum einen den Ausfall von Kapitän Sebastian Mai, zum anderen den Kräfteverschleiß in der zweiten englischen Woche in Folge. Und, auch das sei von Belang: "Der Kopf spielt eine große Rolle", meinte Broll am "MagentaSport"-Mikrofon, fügte dann aber kritisch an: "Einen Fünf-Meter-Ball muss man auch mal anbringen."

Jetzt noch gegen Köln, Türkgücü und Wehen

Drei Spiele stehen Dresden jetzt noch bevor: am Samstag gegen Viktoria Köln, eine Woche später gegen Schmidts Ex-Klub Türkgücü München - und schließlich zum Saisonabschluss beim SV Wehen Wiesbaden. Drei Spiele, in denen Dynamo seine Pole Position vor Hansa Rostock, dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt behaupten will.

"Es ist noch alles drin", sagte Broll am Dienstagabend - er stellte aber auch klar: Jetzt, nach dem 0:0 von Paderborn, gibt es für Dynamo "kein Pardon mehr".

lei