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Nur Peterson trifft: Fortuna ist Piräus deutlich unterlegen

1:2-Niederlage gegen die Griechen

Nur Peterson trifft: Fortuna ist Piräus deutlich unterlegen

Einziger Düsseldorfer Torschütze: Kristoffer Peterson.

Einziger Düsseldorfer Torschütze: Kristoffer Peterson. IMAGO/Revierfoto

So war dieses Spiel ein kleiner Dämpfer nach den guten Leistungen im ersten und zweiten Testspiel des deutschen Fußball-Zweitligisten - vor allem nach dem 3:1-Sieg gegen MTK Ruzemborek aus der Slowakei. Da hatte auch die Offensive geglänzt, die diesmal bis auf zwei Ausnahmen nicht zur Geltung kam

Zudem herrschte im Team von Trainer Daniel Thioune auch Personalnot. Rouwen Hennings, Florian Kastenmeier fehlten ebenso noch wie Jordy de Wijs. Matthias Zimmermann musste wegen seines Innenbandrisses ohnehin pausieren und ebenfalls nicht spielfähig war Khaled Narey, der sich wegen einer Muskelverhärtung abmelden musste.

Die Griechen, die tags zuvor noch gegen den SV Ried (Österreich) 0:2 verloren hatten, versuchten von Beginn an das Spiel zu kontrollieren und mit hohem Pressing zu spielen. Kristoffer Peterson war in der 23. Minute nicht zu stoppen, weil sich keiner für ihn zuständig fühlte. Sein Schlenzer aus 20 Metern landet im Torwinkel der Griechen zum 1:0 für Fortuna.

Fortuna ohne Rhythmus

Bis zur 60. Minute hatte Piräus das Spiel durch Tore von Papa Abou Cissé und Ahmet Hassan gedreht und führte verdientermaßen mit 2:1. Die Fortuna hatte mehrfach gewechselt und den Rhythmus verloren.

Die Fortuna-Fans in Wels wollten in der 70. Minute schon jubeln, als Emma Iyoha den Ball mit seinem Schuss ans Lattenkreuz nagelte. In dieser Phase kam Fortuna nach einer Ecke zu einem Handelfmeter, weil eine Kopfballverlängerung von Daniel Ginczek nur von einem Griechen mit dem Arm abgewehrt werden konnte.

Tore und Karten

1:0 Peterson (23')

1:1 Cissé (29')

Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf

Gorka - Klarer , Hoffmann , Corsten - Klaus , Bunk , Piotrowski , Appelkamp , Gavory , Peterson - Lobinger

Spielinfo
Stadion Huber Arena

Ginczek verschoss den Strafstoß, und der Gegner brachte den Sieg gegen immer müder wirkende Fortunen sicher über die Zeit. Probleme in diesem Spiel gab es beim deutschen Zweitligisten sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Aber es bleibt auch noch Zeit genug, um weiter an der Form und der Taktik zu arbeiten.

Norbert Krings