Bundesliga

Dudziak: "Es ist schwer zu erklären"

Gute Ansätze lösen sich in Luft auf

Dudziak: "Es ist schwer zu erklären"

Etwas ratlos nach der zweiten Hälfte in Leipzig: Jeremy Dudziak und Fürths Trainer Stefan Leitl.

Etwas ratlos nach der zweiten Hälfte in Leipzig: Jeremy Dudziak und Fürths Trainer Stefan Leitl. imago images/Zink

Der Funke Hoffnung auf eine große Überraschung glomm zur Halbzeitpause in der Fürther Kabine. 1:0 führte die Mannschaft von Stefan Leitl beim Champions-League-Teilnehmer, und dies völlig verdient. "Wir haben in der ersten Hälfte ein richtig gutes Spiel von meiner Mannschaft gesehen. Wir waren sehr präsent, hatten gute Ballgewinne, gute Umschaltmomente", lobte der Trainer.

Das Problem? Die zweite Spielhälfte. Ausgleich in der 46. Minute, Rückstand nach gut 52 Minuten, Spiel verloren. Schon beim 1:2 bei Hertha BSC und beim 1:3 in Köln kassierte das Kleeblatt nach einer Führung den schnellen K.o.-Doppelschlag. "Für uns ist es natürlich sehr bitter, dass der Ausgleich sowie das 1:2 deutlich zu schnell kommen", erkannte auch Leitl, Jeremy Dudziak meinte: "Es ist schwer zu erklären. Ich denke, das frühe 1:1 und 2:1 waren ausschlaggebend dafür."

Wir hätten zur Pause höher führen können, dann wird es vielleicht ein anderes Spiel.

Jeremy Dudziak

So weit hätte es gar nicht kommen müssen, hätte Dudziak eine seiner beiden Chancen in Durchgang eins genutzt. "Wir hätten zur Pause höher führen können, dann wird es vielleicht ein anderes Spiel", sagte er, muss sich dabei aber an die eigene Nase fassen. Vor allem aus dem Kopfball in der Anfangsphase hätte er mehr machen müssen.

Tat Dudziak nicht, daher steht er stellvertretend für das Fürther Dilemma: alles ganz nett anzuschauen, aber nicht effizient und deshalb erfolglos.

Ein Punkt nach neun Spieltagen gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Solange der Relegationsplatz jedoch nur fünf Punkte entfernt ist, glimmt der Funke auch nach dem 1:4.

Frank Linkesch

Bilder zur Partie RB Leipzig - SpVgg Greuther Fürth