3. Liga

3. Liga: Drittligisten bekennen sich geschlossen zu Montagsspielen

Bisherige Zentralvermarktung bleibt bestehen

Drittligisten bekennen sich geschlossen zu Montagsspielen

Am Donnerstag und Freitag tagten in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main die Vereinsvertreter der 3. Liga.

Am Donnerstag und Freitag tagten in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main die Vereinsvertreter der 3. Liga. imago

Bestandteile dieser Zentralvermarktung sind in der anstehenden Saison die Partnerschaft mit Wettanbieter und Liga-Hauptpartner bwin, der Medienrechte-Vertrag mit der Sportrechte- und Marketing-Agentur SportA, der ARD und der Telekom als TV-Erstrechteverwertern sowie der einheitliche Spielball, der von adidas gestellt wird. Die Erlöse aus der Zentralvermarktung werden zu gleichen Teilen an alle 20 Vereine der 3. Liga ausgeschüttet.

Dieses Verteilungsmodell traf bei der Managertagung auf ungeteilte Zustimmung. "Das ist ein klares Signal der Solidarität und trägt zur Stärkung der 3. Liga bei", betonten Christian Seiffert (Mainz) und Sven-Uwe Kühn (Chemnitz) als Vertreter der 3. Liga im DFB-Spielausschuss.

3. Liga ab sofort an vier verschiedenen Wochentagen

Die 19 anwesenden Klubs stellten sich nach ausführlichem Meinungsaustausch auch noch einmal geschlossen hinter das neue Spieltagsformat. Mit Beginn der neuen Saison werden die Regelspieltage an Wochenenden um einen Tag erweitert und nach einem festen Schema von Freitag bis Montag ausgetragen. Den Kern bildet weiterhin der Samstag mit sechs Begegnungen. Neu sind pro Wochenende eine zusätzliche Anstoßzeit am Sonntag (13 Uhr) sowie das Spiel am Montagabend (19 Uhr).

Deutliche Fortschritte wurden in Bezug auf die geplante Einführung des sogenannten Financial Fairplay, das nachhaltiges Wirtschaften belohnen soll, und den vorgesehenen Nachwuchsfördertopf erzielt. Die vorgelegten Maßnahmen, die in den vergangenen Monaten in Arbeitsgruppen mit Vereinsvertretern der 3. Liga diskutiert und erarbeitet worden waren, trafen bei der Managertagung auf breite Unterstützung.

Die besprochenen Modelle werden auf Basis dieses klaren Meinungsbildes über den DFB-Spielausschuss nun dem DFB-Präsidium zur offiziellen Beschlussfassung vorgelegt und sollen bereits zur kommenden Spielzeit greifen. Das Volumen des Nachwuchsfördertopfes und des Financial Fairplay umfasst insgesamt 3,5 Millionen Euro brutto, die komplett den Vereinen der 3. Liga zugehen.

kon