Europa League

Drei Spiele Sperre für Demirbay? Bayer legt Einspruch ein

Nach Rot gegen Betis

Drei Spiele Sperre für Demirbay? Bayer legt Einspruch ein

Kerem Demirbay sah gegen Real Betis Rot. Wie lange fehlt er Leverkusen?

Kerem Demirbay sah gegen Real Betis Rot. Wie lange fehlt er Leverkusen? imago images/Team 2

Dass Kerem Demirbay Bayer Leverkusen am Donnerstag (18.45 Uhr, LIVE! bei kicker) im Europa-League-Spiel gegen Celtic Glasgow nach seiner Roten Karte beim 4:0 gegen Real Betis fehlen würde, war klar. Allerdings erwartete man beim Bundesligisten mit Spannung das Strafmaß für den Mittelfeldspieler, der in der Nachspielzeit mit Sevillas Spielmacher Nabil Fekir aneinandergeraten war.

Und das Ausmaß der Sperre schmeckt den Verantwortlichen überhaupt nicht. Soll Demirbay doch für drei Spiele aussetzen. Damit würde der 28-Jährige zusätzlich nicht nur im Gruppenfinale in Budapest zuschauen müssen, sondern auch im ersten K.-o.-Spiel im neuen Jahr.

Fehlt Demirbay bis Mitte März?

"Wir sind im Kontakt mit der UEFA. Es steht im Raum, dass er für drei Spiele gesperrt werden soll. Wir versuchen gerade, dieses Strafmaß zu reduzieren", erklärte Bayer-04-Pressesprecher Christian Schönhals bei der Spieltags-PK zum Stand der Dinge.

Sollte sich Bayer als Gruppenerster direkt fürs Achtelfinale qualifizieren und damit die zwei K.-o.-Runden-Play-offs überspringen, würde eine Drei-Spiele-Sperre bedeuten, dass der frühere deutsche Nationalspieler erst am 17. März wieder international für Bayer auflaufen dürfte.

Awoniyi neu dabei: Die Rekordtorschützen der 18 Bundesligisten

Demiraby hatte in der dritten Minute der Nachspielzeit beim 4:0-Erfolg gegen Betis den französischen Nationalspieler erst mit einer gelbwürdigen Aktion provoziert: Als die Parte bereits unterbrochen war, hatte Demirbay den Ball nach einem Zweikampf mit dem Techniker aus kurzer Distanz gegen dessen Bein geschossen. Woraufhin Fekir den Leverkusener erst am Hals und dann am Ohr packte.

Demirbays folgende Schubser dürften dem Linksfuß nicht zum Verhängnis geworden sein, sondern vielmehr der Fakt, dass er - nachdem sich die Streithähne schon getrennt hatten - mit etwas zeitlichem Abstand seinem Kontrahenten noch einen alles andere als liebevollen Klaps auf den Kopf verabreichte.

Stephan von Nocks