Bundesliga

Drei Geldstrafen binnen 24 Stunden - FCA akzeptiert nur ein Urteil

Vorfälle in drei Bundesligapartien

Drei Geldstrafen binnen 24 Stunden - FCA akzeptiert nur ein Urteil

Der FC Augsburg muss für Pyro-Vorfälle in der Endphase der abgelaufenen Saison zahlen.

Der FC Augsburg muss für Pyro-Vorfälle in der Endphase der abgelaufenen Saison zahlen. IMAGO/Eibner

Nachdem der Bundesligist am Dienstag für das Abbrennen von Pyrotechnik durch seine Fans in zwei Bundesliga-Spielen mit Strafzahlungen in Höhe von 10.000 und 11.000 Euro belegt worden war, sind nun weitere 20.625 Euro fällig.

Diesmal geht es um das Heimspiel gegen Absteiger SpVgg Greuther Fürth am 34. Spieltag der abgelaufenen Saison. Nach Verbandsangaben zündeten FCA-Anhänger dabei "mindestens 22 pyrotechnische Gegenstände, woraufhin die Partie in der 52. Minute wegen zu starkem Rauch und eingeschränkter Sicht für etwa eineinhalb Minuten unterbrochen werden musste".

Weil die Augsburger einen der Täter ermittelten, gewährte das DFB-Sportgericht einen Rabatt. Außerdem können sie von den 20.625 Euro bis zu 6850 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden. Dies müssten sie dann bis zum 31. Dezember 2022 nachweisen.

FCA akzeptiert Höhe der Geldstrafe, legt aber dennoch Einspruch ein

Dem Urteil vom Mittwoch haben die FCA-Verantwortlichen bereits zugestimmt, nicht jedoch jenen vom Vortag. Zwar sei man mit der Höhe des Strafmaßes auch hier einverstanden, habe jedoch "formaljuristisch dennoch Einspruch" eingelegt, heißt es in einer Klubmitteilung. Begründung: Man sei der rechtlichen Auffassung, dass man berechtigt sei, "auch hier einen Teil der Strafen in sicherheitstechnische Maßnahmen zu reinvestieren".

jpe

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