Bundesliga

Draxler: Kein Comeback gegen Königsblau

Wolfsburg: Vieirinha und Knoche melden sich zurück

Draxler: Kein Comeback gegen Königsblau

Das Duell mit seinem Ex-Klub Schalke kommt zu früh: Wolfsburgs Kreativspieler Julian Draxler.

Das Duell mit seinem Ex-Klub Schalke kommt zu früh: Wolfsburgs Kreativspieler Julian Draxler. imago

Er läuft schon wieder, immerhin. Julian Draxler steigert so langsam das Pensum nach seinem im Training erlittenen Muskelfaserriss, für einen Einsatz am Samstag gegen Schalke reicht es aber sehr sicher noch nicht. "Es geht voran", sagt VfL-Trainer Valerien Ismael, "aber nicht so schnell, wie wir uns das vorstellen."

Zum Wiedersehen mit seinem Heimatklub wird es kaum kommen. "Für Samstag bin ich pessimistisch", sagt der Coach, zudem brauche auch Draxler "Selbstsicherheit" im Zusammenspiel mit dem eigenen Körper - das lässt sich bis zum Wochenende kaum realisieren. Deswegen wird der VfL wie auch schon beim 3:0-Sieg in Freiburg ohne den teuersten Transfer der Vereinsgeschichte antreten. Wahrscheinlicher ist das Draxler-Comeback dann eine Woche drauf in Ingolstadt. Ismael: "Das müsste ein realistisches Ziel sein."

Für den Trainer gibt es derweil auch positive Personalnachrichten. Vieirinha (nach Muskelfaserriss in der Wade) und Robin Knoche (Nach Oberschenkelzerrung) trainieren wieder mit der Mannschaft und stehen gegen Schalke zur Verfügung. Bruno Henrique (Kreuzbanddehnung) steigert das Pensum, bei dem Brasilianer sei es laut Ismael "nur noch eine Frage von Tagen", bis er wieder voll dabei ist.

Und Josuha Guilavogui könnte schon am Wochenende sein Kadercomeback feiern. Der Franzose, der sich Ende Juli einen Halswirbel gebrochen hatte, weilte am Montag zu einer abschließenden Untersuchung in Braunschweig, die Bildaufnahmen seines Wirbels werden nun vom behandelnden Arzt in Frankreich begutachtet. Am Mittwoch könnte es dann endgültig grünes Licht für den Mittelfeldspieler geben.

Thomas Hiete