NHL

Draisaitl: "Drei Wochen Quarantäne nicht akzeptabel"

Superstar äußert Bedauern und Verständnis für Olympia-Absage

Draisaitl: "Drei Wochen Quarantäne nicht akzeptabel"

Sein Traum von Olympia ist vorerst geplatzt: Leon Draisaitl. 

Sein Traum von Olympia ist vorerst geplatzt: Leon Draisaitl.  imago images

Leon Draisaitl hätte gerne bei Olympia gespielt. "Es ist sehr schade, dass die NHL-Spieler nicht zu den Olympischen Spielen reisen werden. Ich hätte dort sehr gerne für Deutschland auf dem Eis gestanden. Ein Olympisches Turnier mit den besten Spielern der Welt wäre etwas Besonderes gewesen", erklärte der 26-Jährige am Mittwoch. Die NHL hatte zuvor gemeinsam mit der Spielergewerkschaft (NHLPA) bekannt gegeben, dass sie keine Spieler für die Winterspiele im Februar in Peking abstellen wird.

Problem Spielverlegungen und Quarantäne

Die angekündigten Quarantäne-Regeln für die Olympischen Spiele und vor allem die aktuellen Spielverlegungen in der NHL aufgrund der Vielzahl an Corona-Fällen hätten dabei die Richtung vorgegeben. "Wenn während des Turniers positiv auf Covid-19 getestete Spieler bis zu drei Wochen in Quarantäne verbringen sollen, ist das auch aus meiner Sicht nicht akzeptabel und funktioniert nicht mit unserem Spielplan. Schon gar nicht in Anbetracht der vielen Nachholspiele", sagte Draisaitl.

Die NHL hatte wegen zuletzt zahlreicher Neuinfektionen bis dato 50 Spiele verschieben müssen.

Draisaitl: "Werde die Daumen drücken"

Draisaitl erklärte, er sei sich sicher, dass die Nationalmannschaft auch ohne NHL-Spieler wieder ein sehr gutes Turnier spielen wird. "Das hat sie ja sowohl bei den letzten Weltmeisterschaften als auch bei den letzten Olympischen Spielen bereits eindrucksvoll getan", sagte der Profi der Edmonton Oilers. "Auf jeden Fall wünsche ich den Jungs viel Erfolg und werden ihnen die Daumen drücken."

jom/dpa

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