Eishockey

NHL: Leon Draisaitl mit Assist bei Sieg der Edmonton Oilers

Nach weiteren Ausbrüchen nun mehr Schutz

Draisaitl-Assist zum dritten Oilers-Sieg - NHL verschärft Corona-Protokoll

Meldete sich mit einer Vorlage zurück: Leon Draisaitl.

Meldete sich mit einer Vorlage zurück: Leon Draisaitl. Getty Images

Beim 3:0-Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) bei den Montreal Canadiens glänzte vor allem der 38 Jahre alte Torhüter Mike Smith. In seinem zweiten Einsatz von Beginn an in der laufenden Saison gelang ihm ein Shutout. Smith blieb ohne Gegentreffer und parierte alle 38 Schüsse auf sein Tor.

Draisaitl steuerte einen Assist zum Sieg der Oilers bei, die in der kanadischen Nord-Division auf Platz drei liegen. Abgeschlagen bleiben die Ottawa Senators mit dem deutschen Talent Tim Stützle. Die 1:5-Niederlage bei den Winnipeg Jets war bereits die vierte in Serie.

Auch die Detroit Red Wings mit dem deutschen Torwart Thomas Greiss stehen in ihrer Division auf dem letzten Platz. Gegen die Nashville Predators unterlagen die Red Wings 2:3. Greiss parierte 20 der 23 Schüsse auf sein Tor.

Liga verschärft COVID-19-Protokoll

Derweil hat die NHL ihr ihr COVID-19-Protokoll verschärft. Auslöser sind mehrere Ausbrüche und ein knappes Dutzend ausgefallener Spiele allein in dieser Woche. Mit Tobias Rieder (Buffalo Sabres), Nico Sturm (Minnesota Wild) sowie Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) spielen auch drei deutsche Profis bei je einem der fünf Teams, die aktuell pausieren müssen.

Als eine der neuen Maßnahmen werden weitere Schnelltests eingeführt, zunächst für die 24 US-amerikanischen Teams. Sie sollen die täglichen PCR-Tests ergänzen und innerhalb einer halben Stunde ein Ergebnis liefern.

Nicht nur Draisaitl und Stützle: Die Deutschen in der NHL

Zudem sollen unter anderem vorerst sämtliche Team-Meetings virtuell abgehalten und die Bewegung und Kontakte der Spieler außerhalb von Trainings und Spielen stärker kontrolliert werden. Die Liga empfiehlt zudem, sich Einkäufe nach Hause liefern zu lassen und Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Niveau KN95 zu tragen.

Seit dem Saisonstart Mitte Januar sind bereits 35 Spiele verschoben worden. Betroffen sind bislang die drei US-Divisionen, nicht die kanadische. Um wegen der Corona-Pandemie Kontakte und Reisen einzuschränken, hat die NHL in dieser Saison vier regionale Divisionen zusammengestellt, die unter sich bleiben.

dpa