3. Liga

Dotchev sieht Schlusslicht Lübeck als "Topmannschaft" und will eine Reaktion sehen

Nach Viktoria Kölns 1:5 gegen Hansa Rostock

Dotchev sieht Schlusslicht Lübeck als "Topmannschaft" und will eine Reaktion sehen

Viel Grund zum Lachen hatte Viktoria Kölns Trainer Pavel Dotchev in Rostock nicht: Gegen Lübeck soll seine Mannschaft eine Reaktion zeigen.

Viel Grund zum Lachen hatte Viktoria Kölns Trainer Pavel Dotchev in Rostock nicht: Gegen Lübeck soll seine Mannschaft eine Reaktion zeigen. imago images

Vier Siege in Folge und Platz zwei: Vor dem letzten Wochenende stand die Viktoria gut da. Doch nach einer 1:5-Klatsche gegen Hansa Rostock sind die Höhenberger wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. "So eine Niederlage tut natürlich besonders weh", sagte Pavel Dotchev auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Lübeck. Dabei sei das Spiel gerade für ihn als Ex-Trainer von Rostock "etwas Besonderes" gewesen. Das negative Erlebnis müsse seine Mannschaft jetzt möglichst schnell wegstecken. "Für mich ist es jetzt wichtig, dass wir am Freitagabend gegen einen sehr unangenehmen Gegner eine Reaktion zeigen", so Dotchev.

Man darf sich nicht täuschen lassen von Tabellenplätzen und Punktzahlen, sondern muss sich einfach nur auf das Sportliche konzentrieren.

Pavel Dotchev

Denn die Lübecker, die nach bisher zwei Unentschieden und zuletzt drei knappen Niederlagen noch auf den ersten Dreier warten, dürften höchst motiviert nach Köln fahren. "Man darf sich nicht täuschen lassen von Tabellenplätzen und Punktzahlen, sondern muss sich einfach nur auf das Sportliche konzentrieren", warnt Dotchev vor dem Tabellenschlusslicht. Der VfB sei für ihn auf jeden Fall eine "Topmannschaft". Mit Rolf Martin Landerl steht seit 2016 der selbe Trainer an der Seitenlinie. "Er hat schon seit sehr vielen Jahren die Möglichkeit gehabt, seine Spielweise durchzusetzen, sich die Leute von Jahr zu Jahr auszusuchen und die Mannschaft zu verstärken und weiterzuentwickeln", erklärt Dotchev.

Alte Bekannte Benyamina und Rieble - Risse hat Rückstand

Zudem kommen für Dotchev zwei alte Bekannte auf den Höhenberg: Die Lübecker Soufian Benyamina und Nico Rieble trainierten selbst zu Rostocker Zeiten unter Dotchev. "Damit möchte ich nur sagen, dass die Mannschaft momentan von Lübeck keinen guten Start gehabt hat, aber sie auf jeden Fall eine sehr gute Mannschaft sind", sagte der 55-Jährige. Die Viktoria müsse wieder an ihre Grenzen gehen.

Ein Problem war in den vergangenen Spielen die ständigen Wechsel in der Abwehr. In den vergangenen vier Spielen standen jeweils verschiedene Spieler in der Defensive aufgrund von Sperren und Verletzungen. Das Personal bleibt für Freitag aber unverändert: Maximilian Rossmann ist noch für ein Spiel gesperrt, während Fabian Holthaus und Marcel Risse nach Verletzungspausen noch im Trainingsrückstand sind.

kon

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