Champions League

Dortmunds Gegner im Portrait

Champions League: Gruppe F

Dortmunds Gegner im Portrait

Für Arsenal am Ball: Lukas Podolski.

Für Arsenal am Ball: Lukas Podolski. picture-alliance

Lukas Podolski (derzeit verletzt) und Per Mertesacker werden sich freuen. Zumindest einmal wird es den FC Arsenal in dieser Saison auf deutschen Boden verschlagen, und die beiden Nationalspieler können sich auf ursprünglichem Terrain präsentieren. Und die Kulisse für die Rückkehr kann kaum prächtiger sein als das stimmungsvolle Dortmunder Stadion. Das sicherlich auch Arsenals Trainer Arsene Wenger wieder beeindrucken wird. Seit einer gefühlten Ewigkeit steht der Franzose am Ruder bei den Gunners und steht zunehmend im Kreuzfeuer der Kritiker. Versagen auf dem Transfermarkt wird ihm vorgeworfen und tatsächlich hat Arsenal keinen der für gut befundenen Stürmer nach London lotsen können. Luis Suarez muss in Liverpool bleiben und Gonzalo Higuain zog es von Real nach Neapel.

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Klopp

Klopp Jürgen

Borussia Dortmund - Vereinsdaten
Borussia Dortmund

Gründungsdatum

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Schwarz-Gelb

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Gründungsdatum

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Rot-Weiß

Tatsächlich hatte bis kurz vor Ende der Transferfrist kein Topspieler das Team verstärkt. Das muss natürlich angesichts des vorhandenen Kaders nicht viel heißen. Potential hat der FC Arsenal, Stammgast in der Königsklasse und 2006 im Finale dem FC Barcelona unterlegen, reichlich. Neben den deutschen Legionären trumpfen die Spanier Arteta und Cazorla auf. Altstar Tomas Rosicky wirbelt noch an guten Tagen wie eins in Dortmund. Mit dem BVB wurde der Tscheche 2002 deutscher Meister.

Stimmung im Stade Vélodrome – OM wartet auf den BVB

Wird für die EURO 2018 in neue Form gebracht: das Stade Vélodrome in Marseille.

Wird für die EURO 2018 in neue Form gebracht: das Stade Vélodrome in Marseille. Getty Images

In Frankreich dreht sich derzeit alles um die beiden neureichen Vertretungen aus Paris und Monaco, die mit Millionen aus Katar und aus der Tasche eines russischen Oligarchen ihre Kader um eine ganze Reihe von Starspielern ergänzt haben. Die Meisterschaft, so die Prognose der Fachleute, scheint bereits im Vorfeld vergeben. Doch nach drei Spieltagen in der Ligue 1 führt Olympique Marseille mit weißer Weste das Tableau an. Die Elf aus Südfrankreich, die unter dem skandalumwitterten Präsident Bernard Tapie 1993 den Landesmeister-Cup gewann, scheint noch mit den zwei angeblichen Platzhirschen mithalten zu können.

Das liegt vornehmlich daran, dass es Coach Elie Baup scheinbar gelungen ist, den Nachfolgern von Legenden wie Deschamps oder Francescoli Struktur und Siegswillen mitzugeben. Um den kleinen Edeltechniker Matthieu Valbuena herum bekommen Spitzenspieler wie der Ghanaer Ayew oder Keeper Mandanda Gelegenheit zu glänzen. Der Besuch im stimmungsvollen Stade Vélodrome wird für die Klopp-Elf sicherlich kein Zuckerschlecken. 2011 setzte es hier in der Gruppenphase schon einmal eine derbe 0:3 Pleite.

Geballte Power vom Vesuv

Mit dem SSC Neapel bekam Dortmund aus Lostopf vier sicherlich den schwersten Kontrahenten zugelost. Denn am Vesuv ist in den letzten Jahren ein echtes Spitzenteam entstanden. Unter der Leitung des exzentrischen Präsidenten Dino de Laurentiis, einem Produzenten eher leichter Filmkost, verkraftete der einstige Maradona-Klub den Abgang von Stars wie dem "Matador" Edinson Cavani (zu PSG) und langte selber kräftig zu. Von Real Madrid kam eine Abordnung nach Süditalien, bestehend aus Raul Albiol, Jose Callejon und dem neuen Star Gonzalo Higuain. Und nicht zuletzt übernahm mit Rafa Benitez (Champions-league-Sieger 2005 mit Liverpool) ein ganz erfahrener Trainer das Ruder. Mit Chelsea gelang Benitez zuletzt der Sieg in der Europa League, nun sollen Erfolge in der Königsklasse für Fan-Beben rund um den Vesuv sorgen.

Slowakischer Topstar in Neapel: Marek Hamsik.

Slowakischer Topstar in Neapel: Marek Hamsik. Getty Images