DFB-Pokal

Königsdörffers Bewerbung im HSV-Sturm

Der HSV-Neuling bringt sich als zweite Spitze in Position

Doppelpack mit befreiender Wirkung? Königsdörffers Bewerbung

HSV-Neuling Ransford Königsdörffer (li.)  erzielte in Bayreuth einen Doppelpack.

HSV-Neuling Ransford Königsdörffer (li.) erzielte in Bayreuth einen Doppelpack. IMAGO/Peter Kolb

Tim Walter ist noch zurückhaltend bei der Bewertung des 20-jährigen Ex-Dresdners. "Ransi ist noch nicht so richtig in Hamburg angekommen. Er zeigt immer wieder, dass er Potenzial hat. Das hat er auch in Bayreuth angedeutet." Die klare Forderung des Trainers: "Da muss er weitermachen!"

"Er bringt Tempo mit, hat gute Anlagen"

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Muss womöglich auch Walter mit Königsdörffer dort weitermachen, wo er im Pokal aufgehört hat? Nachdem der Neuling in den ersten beiden Partien im vom Coach favorisierten 4-3-3-System auf dem rechten Flügel nicht zur Geltung kam, hatte der 46-Jährige nach der Pause beim Drittligisten beim Stand von 0:1 auf ein 4-4-2 umgestellt. Der 1,2-Millionen-Mann durfte neben Robert Glatzel als zweite Spitze ran, bewegte sich gut in den Räumen, hatte gute tiefe Laufwege und Chancen für weitere Treffer. "Er bringt Tempo mit, hat gute Anlagen", lobt Walter. In der veränderten Rolle kamen sie so richtig zur Geltung.

Klar ist: Königsdörffer hofft, dass sein Doppelpack befreiende Wirkung hat. "Eine kleine Enttäuschung war schon dabei", sagt er über seinen Bankplatz zu Beginn der Partie, am Ende aber überwog die Freude "über meine Premierentreffer für den HSV." Und darüber, dass er nachweisen konnte, dass er das Hamburger Angriffsspiel facettenreicher machen kann. "Das Zusammenspiel mit Robert Glatzel in der Spitze hat gut geklappt." Und ist eine mögliche Zukunfts-Option.

Sebastian Wolff

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