2. Bundesliga

Dompé beim HSV vor der Rückkehr, Leibold fällt aus

HSV-Linksverteidiger erleidet Muskelfaserriss im Oberschenkel

Dompé vor der Rückkehr, Leibold fällt aus

Nächster Rückschlag: Tim Leibold fällt beim HSV erneut aus.

Nächster Rückschlag: Tim Leibold fällt beim HSV erneut aus. IMAGO/Eibner

Schon am Samstag hatte Linksverteidiger Leibold kurzfristig im Kader gefehlt - zu diesem Zeitpunkt waren die HSV-Mediziner noch von einer Oberschenkelzerrung ausgegangen. Eine MRT-Untersuchung am Montag brachte dann bittere Gewissheit: Der Ex-Nürnberger, seit dem Sommer erst von einem Kreuzbandriss genesen und noch nicht wieder zurück in der Stammelf, hat einen Muskelfaserriss erlitten. Der nächste Rückschlag auf dem angestrebten Weg Leibolds zurück zum Startplatz.

Den strebt stattdessen Dompé an. "Er macht Fortschritte, aber vielleicht zu langsam", hatte der Coach über seinen Franzosen Ende der vergangenen Woche gesagt. Das Risiko, den 27-Jährigen nach Bänderanriss zu früh wieder zu bringen, wurde auch deshalb gescheut, weil der Kader in der Offensive genügend Alternativen hergibt. Und doch wurde deutlich: Gegen die kompakt und tief verteidigenden Pfälzer hätte gerade der Neuling mit seinen Finten auf engstem Raum Lücken reißen können. Als am Sonntag die Stammspieler ausliefen und die Reservisten im Volkspark trainierten, war Dompé wieder weitgehend dabei. Einzig bei der letzten Spielform begab er sich mit Reha-Trainer Sebastian Capel wieder auf den Nebenplatz.

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Das weckt Zuversicht für den Freitagabend. "Jean-Luc ist genau der Spieler, den wir gewollt haben", hatte Sportvorstand Jonas Boldt nach dem starken Start des Tempodribblers gesagt - weil er, mit einer gewissen Erfahrung ausgestattet, vom ersten Tag an voll da war und direkt bewies, dass er enge Spielsituationen auflösen kann. Zuletzt hatte Sonny Kittel zwei Mal den linken Flügel besetzt, jeweils Ansätze gezeigt, sich aber auch nicht nachhaltig empfehlen können, Dompé den Startplatz streitig zu machen.

Sebastian Wolff

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