EM

Pressestimmen: "Dolberg wird zum unerwarteten Henker"

Internationale Pressestimmen zu den EM-Achtelfinals am Samstag

"Dolberg wird zum unerwarteten Henker" - "'Arrivederci' mit Anstand"

Ihn hoben alle internationalen Medien hervor: Dänemarks Kaspar Dolberg.

Ihn hoben alle internationalen Medien hervor: Dänemarks Kaspar Dolberg. imago images

Wales - Dänemark (0:4)

DÄNEMARK

Berlingske: "Kasper Dolberg hämmert Dänemark ins EM-Viertelfinale! Es war eine weitere magische Nacht für die dänische Nationalmannschaft. Diesmal an Christian Eriksens alter Wirkungsstätte in Amsterdam. Dänemark hat eine zahme walisische Nationalmannschaft deklassiert."

Ekstra Bladet: "Auf den Tag 29 Jahre nach dem Gewinn der EM-Trophäe in Schweden hat die dänische Nationalmannschaft erneut europäische Geschichte geschrieben. Kasper Dolberg bekam die Chance in Abwesenheit des verletzten Yussuf Poulsen. Und in der Gemütlichkeit seiner alten Heimat, wo er so viele Triumphe gefeiert hat, wurde er zum Helden."

Jyllands Posten: "Bitte Lächeln: Dänemark ist im Viertelfinale der Europameisterschaft. Das Abenteuer geht weiter, und nach dem 4:0 über Wales ist Dänemark nicht mehr nur wegen des Zusammenbruchs von Christian Eriksen der EM-Liebling."

GROSSBRITANNIEN

The Times: "Schüchternes Wales von dominanten Dänen verprügelt."

Sunday Telegraph: "Drache erlegt: Bales Mannschaft wurde geschlagen, weil Dolberg die Dänen inspiriert."

Sport Star Sunday: "Dänische Abreibung für Bale und Wales."

The Daily Mail: "Bales Traum ist geplatzt."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Freudentränen und großes Fest für Hjulmands Mannschaft, die nach 17 Jahren wieder den Sprung ins Viertelfinale schafft. Man of the Match ist der talentierte Dolberg."

Corriere dello Sport: "Dänemark hat Flügel. Riesenenthusiasmus für den Sieg der Dänen, einer Mannschaft, die so geschlossen wie noch nie war. Pages Jungs verschwinden vom Spielfeld nach lediglich 20 Minuten."

Tuttosport: "Mit Talent und Enthusiasmus überrollt Dänemark Wales, ohne Respekt zu zeigen. Nach dem Schock um Eriksen sind die Dänen einfach nicht mehr zu stoppen."

Corriere della Sera: "Dänemark spielt in Eriksens Namen und vernichtet Wales. Held des Abends ist Kasper Dolberg, der nicht mehr zu bremsen ist. Dänemark kann jedem Rivalen Angst einflößen."

SPANIEN

Marca: "Dänemark hat die Erlaubnis zu träumen. Dolberg wird zum unerwarteten Henker."

AS: "Wie sehr hat sich die Geschichte für Dänemark geändert. Wales hat den Fußballgott gegen sich."

Sport: "Die Dänen hauen eine nicht wiederzuerkennende walisische Nationalmannschaft weg. Dolberg wurde zum Protagonisten mit einem Doppelpack."

El Mundo Deportivo: "Dänemark überrollt Wales und steht im Viertelfinale. Bale verabschiedet sich von der EM ohne einmal getroffen zu haben."

Italien - Österreich (2:1 n.V.)

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Italien hat sich verdient für das Viertelfinale qualifiziert, aber Österreich hat die Azzurri auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, was nicht unbedingt eine schlechte Sache ist. Österreich bringt Italien wie keine andere Mannschaft bisher in Schwierigkeiten."

Corriere dello Sport: "Schlacht in Wembley: Die Azzurri besiegen ein überraschendes Österreich. Das Genie, der Mut und den zähen Charakter Federico Chiesas sind das Emblem dieses Italien, das ins Viertelfinale einzieht, jedoch all seine Grenzen und Makel ans Licht bringt."

Die ganze Bundesliga ist in der Leistung der zähen Österreicher zu sehen, die fast ganz aus Spielern deutscher Schule besteht.

Tuttosport

Tuttosport: "Die Nerven Italiens gegen die Muskeln Österreich, das in zwei Halbzeiten Italien mit einem ständigen, ermüdenden Pressing auf einem Raum von 20 Metern unter Druck setzt. Die ganze Bundesliga ist in der Leistung der zähen Österreicher zu sehen, die fast ganz aus Spielern deutscher Schule besteht."

Corriere della Sera: "Fodas Truppe punktet mit Strategie, Organisation und Qualität. Das ÖFB-Team glänzt mit Spielern wie Leipzigs-Kapitän Sabitzer, der Technik und Taktik hat. Nicht umsonst wird er von großen europäischen Klubs umworben."

La Repubblica: "Italien stöhnt, kann aber in dieser EM weiter träumen. Eine Zeit lang verlieren sich die Azzurri im Fußball-Tempel Wembley gegen das postmoderne Österreich des Pragmatikers Foda. Nur in der Verlängerung befreien sich die Azzurri dank eines Treffers von Chiesa, der Italien über Wasser hält. Fodas Österreich stellt Italien vor neuen taktischen Herausforderungen. Die robuste Gegenwehr der vielen Bundesligisten macht Italien zu schaffen."

ÖSTERREICH

Kronen Zeitung: "SOOOO BITTER! Dennoch danke für diesen geilen Hit! Brutales Aus nach heroischem Kampf. Foda-Elf fährt erhobenen Hauptes nach Hause. Wir sind stolz auf euch. Arnautovic ließ Wembley explodieren - doch 1:0 für freche, mutige Österreicher wurde vom Video-Assistenten annulliert. Ihr seid trotzdem Sieger."

Kurier: "Die einen haben das Spiel gewonnen, die anderen die Herzen der Fans erobert und sich internationalen Respekt erspielt. Es war ein 'Arrivederci' mit Anstand. Bis zum Schluss hatten sie gekämpft für das Wunder von Wembley, so nah waren sie dran, hatten alles gegeben, der Lohn blieb aber aus."

Der Standard: "Wenn schöne Geschichten enden müssen, dann wenigstens im Wembley. Alaba und Co. fliegen am Sonntag zurück nach Seefeld. Um Koffer zu packen. Geschichte haben sie trotzdem gespielt."

SPANIEN

Marca: "Italien quält sich zum Weiterkommen. Man muss vor diesen aufopferungsvoll kämpfenden Österreichern den Hut ziehen. Sind Sie sich weiterhin sicher, dass Italien ein großer Favorit ist?"

AS: "Mancini und der Glaube bremsen Alaba aus. Italien weiß auch wie man im alten Stil gewinnt. Österreich scheidet aus, nachdem es Italien in die Verlängerung gezwungen hatten."

Sport: "Italien brauchte am Ende die Verlängerung. Ein Italien der Rekorde lernt zu leiden."

El Mundo Deportivo: "Nach ihrer großen Gruppenphase kehrt Italien wieder auf die Erde zurück, ist aber im Viertelfinale. Die Italiener konnten aufatmen, dass Arnautovics Tor vom VAR annulliert wurde."

zusammengestellt vom SID