Tennis

Djokovic fühlt sich "schrecklich" - Frühes Aus auch für Zverev

Achtelfinale in Monaco: Nadal macht kurzen Prozess

Djokovic fühlt sich "schrecklich" - Frühes Aus auch für Zverev

Novak Djokovic

Novak Djokovic imago images

Alexander Zverev hat beim Turnier in Monte Carlo den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die deutsche Nummer eins unterlag am Donnerstag in seinem Achtelfinale dem Belgier David Goffin mit 4:6, 6:7 (7:9). Zwar wehrte Zverev im Tiebreak des zweiten Satzes vier Matchbälle ab und hatte selbst einen Satzball. Doch nach 1:51 Stunden musste sich der 23 Jahre alte Hamburger doch geschlagen geben.

Zverev: "Ganz ordentlich"

Wütend pfefferte er seinen Schläger auf die rote Asche - und da das zum Frustabbau noch nicht ausreichte, hob er das Racket auf und schmiss es in die Bande. Als er sich beruhigt hatte, folgte seine nüchterne Analyse: "Für die Umstände war es ein ganz ordentliches Match von mir", sagte Zverev nach seiner Niederlage gegen den stark aufspielenden Goffin, der "sehr gut gespielt" hätte, wie der Hamburger anerkannte. Zverev war mit einer Ellenbogenverletzung ins Turnier gegangen und hatte erst am Wochenende entschieden, in Monte Carlo an den Start zu gehen. Zuvor hatte er seine Teilnahme am Turnier in Marbella abgesagt.

"Der Ellenbogen ist immer noch geschwollen. Ich muss sehen, dass ich das in den Griff bekomme und dann fit für München bin", sagte die Nummer sechs der Welt. Die BMW Open in München beginnen am 26. April. Zverev ist wie in den Jahren zuvor das Zugpferd der Veranstaltung.

Das war sicherlich eine meiner schlechtesten Leistungen in den vergangenen Jahren.

Novak Djokovic

Überraschend ausgeschieden ist auch Novak Djokovic. Die serbische Nummer eins der Welt verlor gegen den Briten Daniel Evans mit 4:6, 5:7. "Das war sicherlich eine meiner schlechtesten Leistungen in den vergangenen Jahren", sagte Djokovic. "Ich habe mich einfach schrecklich auf dem Platz gefühlt", sagte der 33-Jährige, der im zweiten Durchgang einen Satzball vergab. Für Djokovic war es das erste Turnier seit seinem Triumph bei den Australian Open im Februar.

Nadal hat es eilig

Keine Blöße gaben sich Stefanos Tsitsipas (6:3, 6:4 gegen Christan Garin) und erst recht nicht Rafael Nadal: Der Spanier ließ Grigor Dimitrov beim 6:1 und 6:1 nicht den Hauch einer Chance.

jch/dpa/sid