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Große Ehre für Jürgen Klopp und "die Versöhnung" mit Sir Alex Ferguson

Liverpooler Meistermacher erhält individuelle Auszeichnung

Die nächste große Ehre für Klopp - und "die Versöhnung" mit Ferguson

Jürgen Klopp hat den FC Liverpool nach langer Wartezeit zum Titel geführt.

Jürgen Klopp sei Dank: Der FC Liverpool ist in dieser Saison nach langer Wartezeit wieder englischer Meister geworden. imago images

Die nächste große Anerkennung für die Arbeit von Jürgen Klopp: Der Teammanager des FC Liverpool ist nach der herausragenden Saison der Reds samt erster Meisterschaft seit 30 Jahren von seinen Trainerkollegen zum Manager des Jahres gewählt worden. Klopp folgt auf Sheffield Uniteds Cheftrainer Chris Wilder, der die prestigeträchtige "Sir Alex Ferguson Trophy" nach dem Premier-League-Aufstieg in der Vorsaison erhalten hatte.

"Ich bin absolut begeistert, diese wunderschöne Trophäe zu bekommen. Sie ist wirklich wunderschön", sagte Klopp, der sein Team zu 99 Premier-League-Punkten klar vor Verfolger Manchester City (81) zur insgesamt 19. Meisterschaft geführt hat, über seinen Preis. Zudem erinnerte er sich an die erste Begegnung mit Manchester Uniteds Trainerlegende Sir Alex Ferguson (78): "Wir hatten ein gemeinsames Frühstück. Für mich war es so, als würde ich den Papst treffen. Ich hätte in diesem Moment nie gedacht, dass ich irgendwann mal die Trophäe in der Hand halten würde, die nach ihm benannt ist."

Ferguson zu Klopp: "Ich verzeihe dir"

Der fünfmalige Preisträger Ferguson selbst würdigte Klopp unterdessen in einer Videobotschaft. "Du hast es absolut verdient. Die Leistung deiner Mannschaft war herausragend, deine Persönlichkeit hat den ganzen Klub erfasst", sagte der Schotte und scherzte: "Ich verzeihe dir auch, dass du mich um halb vier morgens geweckt hast, um mir zu erzählen, dass ihr die Meisterschaft gewonnen habt."

Für den mit dem BVB zweimal Bundesliga-Meister gewordenen Trainer Klopp, der seit 2015 an der Anfield Road im Amt ist und jetzt erst einmal Urlaub machen will ("Ich gehe erstmal eine Weile nicht ins Büro, werde Zeit mit meiner Familie verbringen; das ist alles, was ich brauche"), ist es die nächste persönliche Ehre. Zuletzt hat er die Auszeichnung zum FIFA-Trainer des Jahres 2019 und die drei Auszeichnungen zum deutschen Trainer des Jahres 2011, 2012 sowie 2019 erhalten.

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