2. Bundesliga

HSV holt Kaiserslauterns Torhüter Raab

Ablösefreier Neuzugang aus Kaiserslautern

"Die Vorfreude ist riesig": HSV holt Lauterns Torhüter Raab

Mit dem 1. FC Kaiserslautern ist Matheo Raab in die 2. Bundesliga aufgestiegen, doch dort trägt er künftig das Trikot des Hamburger SV.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern ist Matheo Raab in die 2. Bundesliga aufgestiegen, doch dort trägt er künftig das Trikot des Hamburger SV. picture alliance/dpa

Raabs Vertrag auf dem Betzenberg läuft aus, entsprechend geht der Wechsel ablösefrei über die Bühne. Beim HSV soll er Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes herausfordern, außerdem trifft er auf seinen ehemaligen Förderer Sven Höh. Der Torwarttrainer der Hanseaten war 2021 von Kaiserslautern zum HSV gewechselt und hat maßgeblichen Anteil am Wechsel des Torhüters.

"Sven Höh hat mich damals zum 1. FC Kaiserslautern geholt und mich zum großen Teil zu dem gemacht, der ich jetzt bin. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm", sagt der HSV-Neuzugang, der einen Vertrag bis Juni 2026 erhält. "Die Vorfreude ist riesig. Der Klub hat dieselben Ziele wie ich, zu denen ich meinen Teil beitragen möchte."

Mit Matheo bekommen wir einen Torwart dazu, der als Teamplayer agiert und zudem enorm ehrgeizig und entwicklungsfähig ist.

HSV-Torwarttrainer Sven Höh

Raab gehörte zur Lauterer Stammelf, die in der abgelaufenen Saison über die Relegation in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Dabei absolvierte der 23-Jährige 34 Einsätze, blieb 16-mal ohne Gegentor und gehörte zu den unumstrittenen Leistungsträgern. Nach kicker-Noten war er sogar der zweitbeste Drittliga-Spieler der gesamten Saison (2,72).

"Mit Matheo bekommen wir einen Torwart dazu, der als Teamplayer agiert und zudem enorm ehrgeizig und entwicklungsfähig ist. Er kennt die torwartspezifischen Inhalte aus unserer gemeinsamen Vergangenheit und passt sehr gut in unser Torwartteam", sagt Höh.

Zu den Roten Teufeln kam Raab 2017, lief aber zunächst für die zweite Mannschaft auf. Zuvor war der gebürtige Weilburger ein Jahr bei Eintracht Trier aktiv, die Moselstädter hatten den 1,87 Meter großen Schlussmann von den Sportfreunden Eisbachtal geholt. Nach drei Spielzeiten in der Oberliga für den FCK II kam Raab in der Saison 2020/21 zu vier Einsätzen in der 3. Liga. In der Sommervorbereitung 2021 setzte er sich schließlich im Konkurrenzkampf um den Stammplatz gegen Avdo Spahic durch und war fortan die gesetzte Nummer eins.

Beim FCK hatte man zuletzt an einer Verlängerung mit dem Torhüter gearbeitet, konnte diesen aber anders als die Leistungsträger Philipp Hercher und Kevin Kraus nicht halten. Wie sich die Pfälzer künftig auf der Torwartposition aufstellen, steht noch nicht fest.

pau