Bundesliga

VfL Wolfsburg: Die Spur zu Bochums Schindzielorz

Wie stellt sich Wolfsburg für die Zeit nach Boss Schmadtke auf?

Die Spur zu Ex-Wolf Schindzielorz

Sportvorstand des VfL Bochum: Sebastian Schindzielorz.

Sportvorstand des VfL Bochum: Sebastian Schindzielorz. imago images/RHR-Foto

Der VfL Wolfsburg war der Klub dieser Saison, der mit Mark van Bommel für die erste Trainerentlassung sorgte - nach dem 9. Spieltag war Schluss für den Niederländer. Und der VfL ist es auch, der mit der Bekanntgabe der Trennung von Florian Kohfeldt am Sonntag der vorläufig letzte Verein ist, der sich in der Spielzeit 2021/2022 für einen Wechsel auf dem Trainerstuhl entschieden hat. Personalien, die Jörg Schmadtke zu verantworten hat. Der Geschäftsführer wiederum steigt Ende Januar des nächsten Jahres beim VfL aus - und auch da machen sich die Niedersachsen bereits ihre Gedanken, was die Neubesetzung betrifft.

Als logischer Nachfolger gilt Sportdirektor Marcel Schäfer, der sich an der Seite seines Bosses in den vergangenen vier Jahren entwickelte und emanzipierte. Der 37-Jährige drängt jedoch nicht zwanghaft in die Geschäftsführerrolle, sieht sich auch nach der Ära Schmadtke nahe an der Mannschaft und dem Trainer am besten positioniert. Denkbare Konstellationen gibt es reichlich, der Name von Nils Schmadtke, Sohn des Noch-Bosses und Chefscout beim VfL, fällt immer wieder für die Sportdirektor-Rolle, sollte Schäfer zum Geschäftsführer aufsteigen.

Eine Spur zu einem neuen Mann im VfL-Management führt nach kicker-Informationen wiederum zu einem Ex-Wolf: Sebastian Schindzielorz (43), von 2008 bis 2013 gemeinsam mit Schäfer in Wolfsburg aktiv und Teil des Meisterteams von 2009, soll ins Visier geraten sein. "Kein Kommentar", sagte der Sportvorstand des VfL Bochum am Sonntag zum kicker. Interessant aber ist: Schindzielorz' Vertrag in Bochum endet Ende des Jahres - einen Monat vor dem von Schmadtke in Wolfsburg ...

Thomas Hiete