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Wembley 1972: Günter Netzer wehrt sich gegen 7:1-Vergleich

kicker-Interview zum 50-jährigen Wembley-Jubiläum

"Die Schande des Jahrhunderts": Netzer wehrt sich gegen 7:1-Vergleich

Eine Größe in der Geschichte des deutschen Fußballs: Günter Netzer.

Eine Größe in der Geschichte des deutschen Fußballs: Günter Netzer. imago images / Sven Simon

"Dieses wunderbare Kompliment nimmt man gerne in Kauf", schmunzelte Günter Netzer im kicker-Interview sinngemäß gleich mehrfach, wobei er 50 Jahre nach Deutschlands erstem großen Sieg im Wembley stets darauf bedacht war, nicht "im Nachhinein verherrlicht zu werden".

Rund um einen großen Meilenstein in der deutschen Fußballgeschichte - auf dem Weg zum ersten Europameister-Titel 1972 - wehrte sich der legendäre Spielmacher zudem entschieden gegen einen generationsübergreifenden Vergleich mit den Weltmeistern von 2014 - und deren 7:1-Halbfinal-Sieg gegen Brasilien.

"Das ist wirklich der Punkt, wo ich sage: Stopp, das muss nicht sein", so Netzer. "Herausragend beim 7:1 war nicht diese unglaublich tolle Leistung, sondern, dass die deutsche Mannschaft aufhörte, Tore zu schießen. Andernfalls hätte sie die Brasilianer bis zu ihrem Lebensende in den Abgrund geschickt. Zweistellig, was möglich war, wäre für die Brasilianer die Schande des Jahrhunderts gewesen."

Das vollständige Interview mit Günter Netzer gibt es in der aktuellen MontagsausgabeWeitere Erzählungen und Details rund um Deutschlands ersten Europameister-Titel 1972 können Sie in unserer achtteiligen kicker-Serie zum 50-jährigen Jubiläum lesen - auch in der kicker eMagazine App (Android oder Apple).

nba/KW