Regionalliga

"Die Null gehalten und dreckig gewonnen": BVB neun Punkte vor RWE

Essen kassiert in letzter Minute den Ausgleich

"Die Null gehalten und dreckig gewonnen": BVB neun Punkte vor RWE

Bauen den Vorsprung in der Tabelle aus: die Mannschaft von Borussia Dortmund um Tobias Raschl (mi.).

Bauen den Vorsprung in der Tabelle aus: die Mannschaft von Borussia Dortmund um Tobias Raschl (mi.). imago images

17. Spiel in Folge ohne Niederlage

Nach dem Sieg über Bonn am Mittwoch war der Abstand von Dortmund auf den Zweitplatzierten Essen auf sieben Punkte angewachsen. In Düsseldorf starteten beide Mannschaften mit vielen Zweikämpfen, ehe sowohl der BVB als auch die Fortuna die Latte trafen (10.). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, indem der BVB mehr Akzente setzte. Einer der Akzente führte zu Tachie, der im Strafraum zu Fall gebracht wurde (19.) - es gab Elfmeter. Raschl verwandelte sicher zum 1:0. Nach einer guten Phase der Düsseldorfer nach der Pause scheiterte Tigges innerhalb weniger Sekunden dreimal an Düsseldorfs Schlussmann Mitryushkin (85.). Mit ein wenig Glück konnten die Borussen das 1:0 über die Zeit bringen.

"Es war das fünfte Spiel in vierzehn Tagen. Es ging eigentlich nur darum, die Partie zu gewinnen und den Kampf anzunehmen und nicht schön zu spielen. Wir haben die Null gehalten und dreckig gewonnen. Das ist geil, wir sind unheimlich stolz", sagte auch Dortmunds Franz Pfanne nach der Partie auf der Website des BVB. "Wir haben alles reingehauen und sind sehr glücklich über die drei Punkte", ergänzte Raschl. Der BVB konnte mit dem Sieg den Vorsprung auf Essen und Platz 2 auf neun Punkte ausbauen (bei einem absolvierten Spiel mehr). Am Ostersonntag (14 Uhr) kommt die Fortuna aus Köln nach Dortmund.

Zweiter Nackenschlag in der Nachspielzeit in drei Tagen

Essen musste zum zweiten Mal in Folge einen Nackenschlag in der Nachspielzeit hinnehmen. Nachdem RWE am Mittwoch gegen Rot Weiss Ahlen in der Nachspielzeit die Niederlage kassiert hatte, konnten die Essener am Samstag gegen Oberhausen das frühe 1:0 nicht ins Ziel bringen. Nach der Führung durch Engelmann (9.) entwickelte sich ein rassiges Derby, indem das Kleeblatt die Latte traf (12.) und sich durch den frühen Rückschlag nicht zurückwerfen lies. Auch RWE traf die Latte und dann das Tor (30.), doch das 2:0 entstand aus einer Abseitsposition. Weitaus mehr Fußball zwischen den Strafräumen lautete das Fazit der zweiten Hälfte, ehe Oberhausen in der Schlussphase nochmal drückte. Einen Goralski-Schuss kratzte Hildebrandt von der Linie (81.). In der Nachspielzeit gab es nach einem Foul von Heber dann Elfmeter für RWO (90.+3.). Bei Kreyers Versuch tauchte Essens Keeper Davari zwar in die richtige Ecke, der Ball rutschte aber dennoch ins Netz.

Dann ist der Fußball manchmal so grausam, wie er es aktuell zu uns ist.

Christian Neidhart

"In der zweiten Halbzeit haben wir viele Kontermöglichkeiten angeboten bekommen, die wir nicht gut ausgespielt haben. Dann ist der Fußball manchmal so grausam, wie er es aktuell zu uns ist, dass wir in der letzten Minute einen berechtigten Elfmeter gegen uns bekommen", resümiert RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart das Spiel auf der Website der Essener. RWE kann damit die Niederlage gegen Ahlen unter der Woche nicht wettmachen und muss zusehen, wie der BVB weiter davonrennt. Am Karsamstag (14 Uhr) empfängt Essen die Reserve von Schalke 04.

kon