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Die Müllers und der erste Videobeweis: Kuriose Fakten zur Bundesliga

Thomas, Dieter und Gerd Müller halten einen Rekord

Die Müllers und der erste Videobeweis: Kuriose Fakten zur Bundesliga

Die Müllers (Gerd (l.) sowie Thomas (r.)) und Demba Ba (r.) haben in der Bundesliga ihre Spuren hinterlassen.

Die Müllers (Gerd (l.) sowie Thomas (r.)) und Demba Ba (r.) haben in der Bundesliga ihre Spuren hinterlassen. imago images

Den ersten Videobeweis gab es schon 1979: Obwohl der DFB den Videobeweis erst viel später einführte, sperrte der Verband bereits 1979 Manfred Drexler nach der Auswertung der Fernsehbilder. Sie zeigten, dass der Schalker Mittelfeldspieler seinem Gegenspieler Wolfgang Kraus (FC Bayern) in den Rücken trat. Nach Ansehen der Bilder erhob der DFB Anklage - Drexler bekam eine dreimonatige Sperre.

Welcher Verein stand noch nie auf dem letzten Platz der Bundesliga?: Viele denken sicherlich sofort an den FC Bayern. Aber auch der deutsche Rekordmeister zierte mal das Tabellenende. Der einzige Verein, der nie die sogenannte "rote Laterne" trug, ist der heutige Regionalligist Preußen Münster. Die Westfalen spielten 1963/64 (erste Bundesliga-Saison) in der höchsten deutschen Liga und stiegen sofort ab, ohne einmal auf den letzten Platz gestanden zu haben - sie kehrten nie wieder in die Bundesliga zurück.

Die Müllers: In den ersten 59 Jahren der Bundesliga tauchten 35 Spieler namens Müller auf. Gleich drei von Ihnen halten einen Rekord: Thomas Müller ist der Profi mit den meisten Meisterschaften, Gerd Müller ist der Rekordtorschütze der Liga und Dieter Müller traf sechsmal 1977 für Köln gegen Bremen in einem Spiel - keiner schoss mehr Tore in einer Bundesliga-Partie.

Drei Treffer - zwei Buchstaben: Hoffenheims Stürmer Demba Ba erzielte 2009 im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart alle drei Tore der TSG. Zum Sieg reichte es allerdings nicht, das Spiel endete 3:3. Doch Ba und ein Trio, das passt. Nur drei Bundesligaprofis trugen bis heute einen Nachnamen mit zwei Buchstaben: Jürgen Ey, Dong-Won Ji und eben Ba.

Eigentore mit Absicht?: In zwei aufeinanderfolgenden Spielen Eigentore zu produzieren, das ist bitter. Beim Nürnberger Vlado Kasalo roch es aber nach Absicht. Im Jahr 1991 traf der Kroate sowohl gegen den VfB Stuttgart als auch in der darauffolgenden Woche in Karlsruhe per Kopf ins eigene Tor. Später entzog ihm der DFB die Spielerlaubnis, weil er wegen des Verdachts des verbotenen Glückspiels verhaftet worden war.

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