eFootball

Die kurzen Wege in die Virtual Bundesliga

Per Turniererfolg zum eFootball-Profi

Die kurzen Wege in die Virtual Bundesliga

Scouting-Turniere bieten ambitionierten FIFA-Spielern eine Möglichkeit, in der VBL Club Championship anzutreten. eSport Studio

Der FC Schalke 04 hat es bereits gemacht, ebenso Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, der VfL Wolfsburg und der VfL Bochum: All diese Vereine und noch einige weitere haben ein FIFA-Turnier ausgerichtet, um den eigenen Kader zu füllen und Nachwuchsspieler zu finden. Die dabei entdeckten eSportler bleiben nicht immer lange im Klub, Spieler wie Schalkes Tim 'Tim Latka' Schwartmann, Bochums Alexander 'Xander' Steinmetz oder Yannick 'Jeffryy95' Reiners aus Gladbach spielen hingegen schon seit mehreren Saisons für ihre Farben. Sie haben über ein Scouting-Turnier den Durchbruch geschafft und zeigen damit, wie erfolgreich diese Wettbewerbe für Vereine und Spieler sein können.

Für einen Bundesligisten bieten die eigens veranstalteten Cups mehrere Vorteile. Zum einen stehen die besten FIFA-Spieler Deutschlands im Normalfall bereits bei einem Team unter Vertrag. Da Verkäufe in der Szene unüblich sind, beschränkt sich die Suche meist auf vertragslose Zocker. Doch welcher Spieler ist wirklich stark und wer besitzt großes Potenzial? Wenn kein erfahrener Berater zur Seite steht, ist ein Scouting-Turnier meist der beste Weg, um diese Erkenntnisse zu generieren.

Mit den Cups schafft der Verein ein Event für die Fans und erhält einen Einblick in Fertigkeiten sowie Persönlichkeiten der Bewerber. Zudem locken die Turniere häufig regionale Spieler an, die den Verein bereits angeregt verfolgen. Dieser Umstand macht sie loyal und erleichtert die Vorstellung gegenüber den traditionellen Fußballfans. Der Vorteil für die Spieler ist offensichtlich: Stellen sie sich gut an, steht ein Kaderplatz bei einem Bundesligisten in Aussicht.

Nächste Welle rollt an

Auch vor der kommenden Saison der Virtual Bundesliga Club Championship suchen wieder einige Vereine nach eSportlern. Besonders bei den sieben neu eingestiegenen Klubs - Eintracht Braunschweig, 1. FC Heidenheim, TSG 1899 Hoffenheim, SC Paderborn, Jahn Regensburg, SV Sandhausen und Würzburg Kickers - sind noch viele Kaderplätze offen. Bei Regensburg, Sandhausen und Paderborn, aber auch beim schon im Vorjahr aktiven FC St. Pauli finden deswegen im Oktober Scouting-Turniere statt. Hier müssen die Spieler in FIFA und als Person überzeugen. Jahn Regensburg wählt die neuen eSportler beispielsweise erst nach kleineren Aufgaben und einem persönlichen Gespräch final aus. Werden diese Hürden genommen, steht einer Karriere als eFootballer nichts mehr im Weg.

Alles aus der Welt des eSport und des Gaming findet ihr bei EarlyGame

Christian Mittweg

Ist es Messi oder doch Ronaldo?

Lewandowski unter den Top 6: Die besten Spieler in FIFA 21

alle Videos in der Übersicht