Bundesliga

Didavi grinst: Warum es bei Aufsteiger Stuttgart läuft

VfB dreht Rückstand in Mainz

Didavi grinst: Warum es bei Aufsteiger Stuttgart läuft

Wie du mir, so ich dir: Sasa Kalajdzic und Daniel Didavi harmonieren bestens.

Wie du mir, so ich dir: Sasa Kalajdzic und Daniel Didavi harmonieren bestens. imago images

Das Grinsen war Daniel Didavi im "Sky"-Interview gar nicht mehr aus dem Gesicht zu wischen. Im Vergleich zu den Mainzern hat Aufsteiger Stuttgart den Fehlstart sowohl in puncto Leistung als auch nach Punkten erfolgreich vermieden. Und womöglich mehr als das. "Schon gegen Freiburg haben wir über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht", so Didavi, "heute wollten wir uns belohnen".

Comebacks nicht die größte Stärke

Dieses Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt: Der VfB startete fulminant ins Auswärtsspiel und kam trotz des überraschenden Rückstandes mit der stärkeren Spielanlage zurück. "Wir sind jetzt zweimal zurückgekommen", weiß Didavi - als größte Stärke der Schwaben würde er die Comeback-Qualitäten allerdings nicht bezeichnen.

"Wir sind 'ne geile Truppe, der Zusammenhalt ist super. Und auch die Qualität ist da", meint der Spielmacher, der auf Vorarbeit von Sasa Kalajdzic das wichtige 2:1 erzielte. "Letzte Woche habe ich ihm einen aufgelegt, heute legt er mir einen auf - das macht ein Team aus", frohlockt Didavi. "Wir haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft, in der auch heute wieder vier, fünf Spieler auf der Bank saßen, die es verdient hätten, zu spielen."

Nicht nur Klimowicz schlägt ein

Das bewiesen die Joker, mit denen wiederum Trainer Pellegrino Matarazzo ein glückliches Händchen bewies: Mateo Klimowicz traf sechs Minuten nach seiner Einwechslung zur 3:1-Vorentscheidung, Roberto Massimo bereitete vier Minuten nach seiner Einwechslung Kalajdzics 4:1-Endstand vor. Und auch Außenbahnspieler Tanguy Coulibaly zeigte ein paar vielversprechende Aktionen.

Wie schnell es dann mal klick machen kann, bewies Tor-Debütant Klimowicz. "Letzte Woche war es ein bisschen unglücklich, aber heute kommt er rein - und belohnt sich", lobt Didavi. Der Joker selbst könne seinen Torerfolg "noch gar nicht glauben - aber ich hoffe, es kommen noch viele mehr."

nba