Bundesliga

Di Santo: Nur noch eine Randfigur

Schalke: Der Abschied des Argentiniers im Winter deutet sich an

Di Santo: Nur noch eine Randfigur

Dürfte schon Mühe haben, überhaupt einen Kaderplatz zu ergattern: Schalkes Franco di Santo.

Dürfte schon Mühe haben, überhaupt einen Kaderplatz zu ergattern: Schalkes Franco di Santo. picture alliance

Zwei magere Bundesliga-Törchen in der vorigen Saison, viele Joker-Einsätze, wenig brauchbare Leistungen: Der Ex-Bremer wollte im Sommer nochmal durchstarten. Kritiker erinnerten sich an sein erstes Werder-Jahr, in dem es auch nicht besonders lief. Di Santo sprach gar von seinem Traum, einem Comeback in der argentinischen Nationalelf. Davon ist er mittlerweile weit entfernt. Ebenso von einem Platz in der Schalker Startelf, wenn Markus Weinzierl am Samstag mit seinem neuen Klub zu seinem früheren Arbeitgeber zurückkehrt.

In Augsburg dürfte Breel Embolo erste Wahl bleiben, der gegen Mönchengladbach mit einem couragierten Auftritt für Furore sorgte und sich wohl zunächst mal festgespielt hat in der ersten Besetzung. Er erfüllt in besonderem Maße Weinzierls Vorgabe als erster Balljäger nach einem Ballverlust, ist anders als die Konkurrenten zudem äußerst laufstark und körperlich überaus stabil.

Da scheint zunächst mal auch für Klaas Jan Huntelaar kein Platz mehr in der Schalker Startelf zu sein. Und di Santo? Dürfte schon Mühe haben, überhaupt einen Kaderplatz zu ergattern. Momentan ist er nur noch eine Randfigur, mehr nicht, passt auch mit seiner Spielweise nicht so recht ins Team.

Im Sommer lehnte er noch ein Angebot von West Bromwich ab; sollten im Winter ernsthafte Interessenten auf der Matte stehen, dürfte di Santo seine Situation anders bewerten. Und gewiss würde auch der FC Schalke mit sich reden lassen.

Oliver Bitter

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