Bundesliga

DFL will Nachhaltigkeit für die Vereine zur Auflage machen

Zur Saison 2023/24 sollen verbindliche Kriterien greifen - Watzke will Aufsichtsratschef werden

DFL will Nachhaltigkeit für die Vereine zur Auflage machen

Die Bundesliga will umweltfreundlicher werden.

Die Bundesliga will umweltfreundlicher werden. picture alliance / Pressefoto Baumann

Dafür sollen nach kicker-Informationen auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga am 14. Dezember die Grundlagen geschaffen werden.

In einem Grundsatzbeschluss sollen die 36 Klubs sowohl in der Satzungspräambel des Ligaverbandes ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit verankern als auch wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien als neue Kategorie in die Lizenzierungsordnung aufnehmen. Das Grundsatzbekenntnis war eine Handlungsempfehlung der Taskforce Zukunft Profifußball.

Derzeit entwickelt eine AG, in der unter anderem Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt), Ilja Kaenzig (VfL Bochum), Niels Rossow (1. FC Nürnberg) und Alexander Wehrle (1. FC Köln) sitzen, in Abstimmung mit allen Vereinen Kriterien, die eine weitere Mitgliederversammlung in den kommenden Monaten verabschieden wird. Dabei ist ein dreistufiges Modell vorgesehen: Mindestkriterien, die zu erfüllen sind; erweiterte Kriterien, die anteilig zu erfüllen sind; Anreizkriterien, die monetär und nicht-monetär honoriert werden durch den Ligaverband.

Sobald verankert, startet eine Pilotphase, in der die Klubs ohne Relevanz für die Lizenzierung bewertet werden, um gegebenenfalls Anpassungen vornehmen zu können. Zur Saison 2023/24 müssen die Klubs dann die Nachhaltigkeitsvorgaben erfüllen.

Watzke stellt sich zur Wahl

Weiterer Tagesordnungspunkt: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellt sich der Wahl zum Aufsichtsratschef der DFL-GmbH und dem Posten als 1. Stellvertreter der künftigen DFL-Chefin Donata Hopfen im Präsidium.

Benni Hofmann

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