Bundesliga

DFL bittet die Profiklubs: Bis zu 20 Prozent Energie einsparen

Regelmäßiger Austausch mit den 36 deutschen Top-Vereinen

DFL bittet die Profiklubs: Bis zu 20 Prozent Energie einsparen

Energiesparmaßnahmen sollen in diesen Zeiten auch vor dem deutschen Profifußball keinen Halt machen.

Energiesparmaßnahmen sollen in diesen Zeiten auch vor dem deutschen Profifußball keinen Halt machen. IMAGO/foto2press

Die insgesamt 36 deutschen Top-Vereine der 1. und 2. Bundesliga sollen nach Auffassung der Deutschen Fußball Liga (DFL) zwischen 15 und 20 Prozent Energie einsparen, um in der aktuell anhaltenden (Energie-)Krise ihren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Diese Empfehlung gab der Ligaverband am Montag nach einer Präsidiumssitzung.

Zu berücksichtigen seien allerdings "die sehr unterschiedlichen Gegebenheiten an den einzelnen Standorten", etwa mit Blick auf "Besitzverhältnisse von Stadien und jeweils genutzte Energieformen", erklärte die DFL darüber hinaus und kündigte regelmäßige gemeinsame Sitzungen mit den 36 Klubs zu dieser Thematik an.

Wir werden als Fußball sicherlich alles beitragen, was wir beitragen können.

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen hatte zuletzt vor "Symbolpolitik" im Umgang mit den deutschen Profiklubs im Zuge der Energiedebatte gewarnt. Es sei wichtig, "Maß zu halten", sagte Hopfen Mitte August am Rande der DFL-Generalversammlung in Dortmund. Es sei "bereits bei vielen Klubs einiges in Bewegung gesetzt. Wir werden als Fußball sicherlich alles beitragen, was wir beitragen können", führte sie aus.

Auch in anderen europäischen Ligen finden bereits Maßnahmen statt. In der italienischen Serie A wurden am vergangenen Wochenende bereits Hebel zur Reduzierung des Stromverbrauchs umgelegt. So wurde das Flutlicht anstatt 90 Minuten vor dem Anpfiff erst eine Stunde vorher eingeschaltet, insgesamt dürfen die Arenen an Spieltagen nur noch insgesamt vier Stunden beleuchtet sein.

mag, sid

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