Bundesliga

DFB vergibt 2021 keine Fritz-Walter-Medaillen

Doppelte Verleihung dann 2022 geplant

DFB vergibt 2021 keine Fritz-Walter-Medaillen

Im Jahr 2014 mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze ausgezeichnet: Joshua Kimmich.

Im Jahr 2014 mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze ausgezeichnet: Joshua Kimmich. imago images

Hintergrund ist der pandemiebedingte, weitgehende Ausfall von Maßnahmen der U-Mannschaften in der Saison 2020/2021. Damit die betroffenen Jahrgänge dennoch "eine angemessene Würdigung erhalten", soll 2022 eine doppelte Verleihung stattfinden.

"Sicherlich haben in den vergangenen Monaten einige Spieler*innen gezeigt, dass sie zum engsten Kandidat*innenkreis für die Fritz-Walter-Medaillen gehören, weil sie sowohl in ihren Vereinen als auch im Rahmen der Länderspiele tolle Leistungen erbracht und überzeugt haben", wird Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, zitiert: "Aufgrund der Corona-Pandemie und dem in der vergangenen Saison vielerorts eingestellten Spielbetrieb konnten die betroffenen Jahrgänge nicht in Gänze bewertet werden. Daher haben wir uns dafür entschieden, im kommenden Jahr eine doppelte Medaillenverleihung durchzuführen."

Gold für die Jahrgänge 2002 und 2003

Das heißt konkret: Sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Junioren werden 2022 jeweils zwei Fritz-Walter-Goldmedaillen an Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2002 und 2003 verliehen. Silber- und Bronzemedaillen erhalten Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2004 und 2005.

msc

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