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DFB und UEFA verankern Nachhaltigkeitsziele für EM 2024

Nach Forderung eines breiten Bündnisses

DFB und UEFA verankern Nachhaltigkeitsziele für EM 2024

Wünscht sich eine nachhaltige EM 2024: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

Wünscht sich eine nachhaltige EM 2024: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. picture alliance / PIXSELL

Geht es nach DFB und UEFA, wird die EM 2024 in Deutschland "ein Motor für eine nachhaltige Entwicklung in Sport und Gesellschaft". Etwas mehr als eine Woche vor der Auslosung der EM-Qualifikationsgruppen "verdoppeln" beide Verbände einer DFB-Mitteilung zufolge ihr Engagement in dieser Hinsicht.

"Zum ersten Mal in der Geschichte der EURO haben wir sichergestellt, dass Nachhaltigkeitsziele wie die Achtung der Menschenrechte und der Umwelt vollständig in das offizielle Turnierreglement eingebettet sind", wird UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zitiert.

EM-Spielplan nachhaltig angelegt

Erst am Mittwoch hatte die "Stakeholder-Initiative 2024", ein 2016 ins Leben gerufenes breites Bündnis aus fußballnahen und -fernen Organisationen, gefordert, dass nicht nur bei der WM 2022 die Themen Menschenrechte, Vielfalt, Transparenz und Nachhaltigkeit diskutiert werden müssten, sondern auch bei der EM zwei Jahre später.

Laut DFB wurden dahingehend bereits "wichtige Schritte" unternommen. Unter anderem ist der EM-Spielplan so ausgelegt, dass der Reiseverkehr für Teams und Fans so gering wie möglich gehalten wird.

jpe

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