Bundesliga

DFB stellt Verfahren ein: Modestes Kaffee-Jubel wird nur gerügt

Werbeaktion hat für Kölns Stürmer keine Konsequenzen

DFB stellt Verfahren ein: Modestes Kaffee-Jubel wird nur gerügt

Nur eine Rüge nach dem Kaffee-Jubel: Kölns Stürmer Anthony Modeste.

Nur eine Rüge nach dem Kaffee-Jubel: Kölns Stürmer Anthony Modeste. IMAGO/Uwe Kraft

Der Kölner Torjäger hatte beim 3:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld mit einer Kaffee-Packung in der Hand gejubelt und diese auch in die TV-Kameras gehalten. Zudem verteilte er nach Abpfiff weitere Packungen. Beim Verband und auch bei seinem Arbeitgeber kamen diese Aktionen alles andere als gut an.

Bundesliga, 31. Spieltag

Auch Baumgart von der Einlage genervt

Das DFB-Sportgericht ermittelte gegen den 34-jährigen Franzosen wegen eines "sportrechtswidrigen Verhaltens", sein Coach Steffen Baumgart ließ seinen Stürmer wissen, dass er sich mit derlei Verhalten "auf ganz dünnem Eis bewege" und noch etwas deutlicher: "Man darf es nicht überdrehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man überdreht, dann kriegt man meistens vor die Fresse."

Die Sache zwischen Baumgart und Modeste war schnell geklärt, die Ermittlungen seitens des DFB wurden am Dienstag eingestellt. Allerdings bekam Modeste noch einen rechtlichen Hinweis mit auf den Weg, denn "zukünftig habe er derartiges sportrechtswidriges Verhalten zu unterlassen", sollte es abermals vorkommen, müsse er "mit einer Anklageerhebung vor dem DFB-Sportgericht rechnen", wie der Verband auf seiner Internetseite darstellte.

Modeste sah die Aktion als ein Dankeschön

Dass es sich um eine reine Werbe-Aktion handelte, bestritt Modeste direkt nach dem Spiel: "Ich vergesse nie, wo ich herkomme. Das war ein kleines Dankeschön, weil die Fans mich immer unterstützen. Also habe ich ein bisschen Kaffee geschenkt. Mein Trikot kann ich im Spiel ja nicht geben."

bst

Bilder zur Partie 1. FC Köln - Arminia Bielefeld