Bundesliga

DFB informiert über Regelanpassung bei Elfmetern

Kein Toleranzbereich mehr für den Torhüter bzw. Schiedsrichter

DFB informiert über Regelanpassung bei Elfmetern

Korrekte Ausführung: Marvin Schwäbe hat lange genug gewartet.

Korrekte Ausführung: Marvin Schwäbe hat lange genug gewartet. IMAGO/Matthias Koch

Laut Pressemitteilung des DFB sollen die Schiedsrichter regelwidriges Verhalten von Torhütern bei Strafstößen ab sofort strenger bestrafen. Konkret geht es um Regel 14. Hier heißt es: "Der Torhüter muss mit Blick zum Schützen auf der Torlinie zwischen den Torpfosten bleiben, ohne einen Torpfosten, die Querlatte oder das Tornetz zu berühren, bis der Ball mit dem Fuß gespielt wurde (…)  Bei der Ausführung des Strafstoßes muss sich der Torhüter mindestens mit einem Teil eines Fußes auf, über oder hinter der Torlinie befinden."

Nach der Ausführung des Elfmeters muss der Referee also entscheiden, ob sich der Keeper zu früh aus seiner vorgeschriebenen Position wegbewegt hat. Bisher gab es noch einen Toleranzbereich, der jetzt allerdings komplett gestrichen wurde. Laut DFB sei in der Saison 2021/22 dieser Ermessensspielraum nur bei zwei von 17 gehaltenen Strafstößen angewandt worden.

VAR muss eingreifen

Bewegt sich der Torhüter also zu früh von der Torlinie weg und hält den Elfmeter, muss dieser wiederholt werden. Damit ist auch der VAR gezwungen einzugreifen, wenn es der Schiedsrichter nicht sieht. International wird die Regel bereits so angewandt. Ziel sei es, unterschiedliche Auslegungen aufgrund eines Ermessensspielraums künftig zu vermeiden.

tru

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