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DFB-Frauen: Der Druck für die Stammspielerinnen wächst

Der Kampf um die EM-Stammplätze

DFB-Frauen: Der Druck für die Stammspielerinnen wächst

Die DFB-Frauen starten mit der WM-Qualifikation den Konkurrenzkampf um die EM-Stammplätze.

Die DFB-Frauen starten mit der WM-Qualifikation den Konkurrenzkampf um die EM-Stammplätze. picture alliance / augenklick/firo Sportphoto

Mit den beiden Auftaktspielen der WM-Qualifikation am Samstag gegen Bulgarien (16.05 Uhr) in Cottbus und am Dienstag gegen Serbien in Chemnitz (16 Uhr) beginnt für die deutschen Nationalspielerinnen auch der Konkurrenzkampf um die Stammplätze für die Europameisterschaft im nächsten Jahr (6. bis 31. Juli 2022) in England.

Die Stammspielerinnen bekommen viel Druck - das macht uns als Mannschaft stärker.

Svenja Huth

"Der Konkurrenzkampf wächst immer vor so einem Turnier", erzählt Offensivspielerin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg. "Alle wollen sich zeigen und viel spielen. Das macht uns als Mannschaft stärker, denn die Stammspielerinnen bekommen viel Druck. In Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner ist es dann aber auch ganz wichtig, dass alle souverän und konsequent agieren." Für die Partien gegen Bulgarien und Serbien hat Mittelfeldspielerin Melanie Leupolz vom englischen Meister FC Chelsea klare Ziele: "Wir möchten deutlich gewinnen und möglichst viele Tore schießen." Denn: "Die WM-Qualifikation ist unser großes Ziel."

Detailarbeit beim Miniturnier

Vor der EM in England wird das DFB-Team noch an einem Vorbereitungsturnier im Gastgeberland teilnehmen. Das Miniturnier mit vier Mannschaften wird zwischen dem 14. und 24. Februar ausgetragen. Neben dem deutschen Team sind noch England und Spanien am Start. Der vierte Teilnehmer sowie die Spielorte werden in Kürze bekanntgegeben. "Wir werden Top-Gegner haben und können noch an Details arbeiten. Das Turnier wird sehr hilfreich für uns sein", freut sich Melanie Leupolz.

Gunnar Meggers