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DFB-ePokal und VBL Club Championship starten ab November

VBL Club Championship mit neuem Modus

DFB-ePokal und VBL Club Championship starten ab November

Bald geht's los: Im November rollt wieder der Ball auf dem virtuellen Spielfeld.

Bald geht's los: Im November rollt wieder der Ball auf dem virtuellen Spielfeld. imago images

Demnach soll es in der ersten Hauptrunde des DFB-ePokals zu Duellen der Marke "David gegen Goliath" kommen. Möglich ist dies, weil sich neben den Klubs der Virtual Bundesliga auch die eSport-Teams von Mannschaften der 3. Liga, der Frauen Bundesliga sowie aus dem Amateurbereich einen Platz im Teilnehmerfeld sichern können.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden: Vorrunde, Hauptrunde und Finale. Ausgetragen werden die Partien in FIFA 21 - sowohl auf der Playstation 4 als auch auf der Xbox One. Besonderer Wert wird dabei auch auf den Teamgedanken gelegt, denn drei bis fünf Spieler bilden eine Mannschaft. Und die besten acht Teams dürfen zum Finalturnier nach Berlin, sofern es das Infektionsgeschehen rund um Sars-Cov 2 zulässt.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Der Weg nach Berlin ist aber weit. Los geht's ab dem 14. November mit drei verschiedenen Qualifikationsturnieren. Das Besondere daran ist, dass die Tür auch für Amateurvereine geöffnet ist. Diese können sich über den DFB-ePokal Qualifier und die Landesverbands-Trophy anmelden. Über den "Club-Qualifier" haben auch eFootball-Teams aus der Virtual Bundesliga (VBL), 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga die Chance, die erste Hürde zu nehmen.

Die Vorrunde besteht dann aus 40 Mannschaften je Konsole, insgesamt also 80 Teams. In jedem Konsolenzweig werden anschließend per Losentscheid 20 Duelle ermittelt, deren Gewinner in die Hauptrunde einziehen, wo sie dann auf zwölf Profimannschaften der Virtual Bundesliga treffen. So soll das aus dem echten DFB-Pokal bereits bekannte und von Fans wertgeschätzte Gefühl von "Klein-gegen-Groß" auch auf dem virtuellen Rasen übertragen werden. Insgesamt werden konsolenübergreifend 64 Teams an der Hauptrunde teilnehmen.

Der Höhepunkt soll ohne Zweifel jedoch das große Finale in der Hauptstadt werden. Dort winkt neben dem Pokalsieg und einem ansehnlichen Preisgeld (25.000 Euro für den Sieg, 12.500 Euro für Platz zwei und jeweils 5000 Euro für Platz drei und vier) auch noch ein weiterer Preis für zwei Teilnehmende. Aus dem Siegerteam werden zwei Spieler oder Spielerinnen in den erweiterten Kreis der eNationalmannschaft aufgenommen und haben danach die Chance, am FIFA eNations Cup 2021 teilzunehmen.

DFB geht neue Wege

Der DFB ist damit der erste Fußballnationalverband, der einen landesweiten eFootball-Pokalwettbewerb im eSport auf die Beine stellt. "Nach der Gründung unserer eNationalmannschaft vor etwa eineinhalb Jahren und dem erfolgreichen Launch der Plattform "dfb-efootball.de" ist der Start des DFB-ePokals nun der nächste wichtige Schritt des DFB im Bereich eFootball", sagt Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius. Unterstützt wird das Ganze von der ERGO Versicherung, die sich schon lange als Sponsor rund um den DFB-Pokal engagiert. Dieses Engagement weitet das Unternehmen nun auch auf das virtuelle Spielfeld aus.

Fast parallel zur Pokalpremiere beginnt auch die neue Saison der VBL Club Championship, der virtuellen Mannschaftsmeisterschaft in FIFA 21 mit Teams der Bundesliga und 2. Bundesliga. Diese startet am 10. November in ihre dritte Saison - und das mit einem neuen Modus. Wegen der auf 26 Teams gestiegenen Teilnehmerzahl wird der Wettbewerb in zwei Divisionen mit je 13 Teams aufgeteilt.

dpa/drm

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