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DFB-ePokal feiert Premiere: Alles rund um das Grand Final

Der ePokal-Wettbewerb des DFB geht in die finale Runde

DFB-ePokal feiert Premiere: Alles rund um das Grand Final

Beim DFB-ePokal wird es digitalen Fußball der Extraklasse geben.

Beim DFB-ePokal wird es digitalen Fußball der Extraklasse geben. DFB

Eine lange Reise mündet im großen Finale. Über Qualifikationsturniere und eine Vorrunde konnten sich Amateurvereine und Spieler sowie gestandene Profis und Bundesligavereine für den DFB-ePokal qualifizieren. Ab dem 6. Mai 2021 finden sich die besten Teams beim Grand Final wieder. Ein Team besteht dabei aus mindestens drei bis maximal fünf Spielern.

Mit dabei sind die jeweils besten sechs Teams aus den zwei Club Championship Divisionen. Insgesamt qualifizierten sich zudem 40 Teams, hauptsächlich bestehend aus Amateuren. Das Pokalspektakel David gegen Goliath lebt also auch in der virtuellen Version. Am Ende könnte vielleicht ein waschechter Außenseiter den Pokal gewinnen.

Wie läuft das Grand Final im DFB-ePokal?

Während sich die Amateurvereine auf Xbox und Playstation aufteilen, sind die Profivereine auf beiden Konsolen vertreten. Am Ende gibt es also auf beiden Plattformen einen Sieger - den Pokal kann jedoch nur einer gewinnen. In einem konsolenübergreifenden Finale wird dann am 9. Mai der Gewinner des DFB-ePokals gekürt.

Das Finalturnier startet mit einem Sechzehntelfinale. Wie in der Virtual Bundesliga Club Championship wird im 90er-Modus gespielt. Alle Spieler erhalten somit eine Stärke von 90 Punkten für maximale Ausgeglichenheit. Weiter kommt, wer nach drei Spielen mehr Punkte gesammelt hat, also mehr Duelle für sich entscheiden konnte.

Anders als in der VBL wird in der 3. Partie jedoch kein Doppel ausgetragen, sondern ein 1 vs. 1. Auch die Tordifferenz wird berechnet. Sollte dann nach drei Spielen kein Gewinner feststehen, wird ein weiteres Match zwischen den dritten Spielern gestartet. Dann heißt es Golden Goal und das erste Tor entscheidet.

Was sind die Besonderheiten im Grand Final?

Die Profis der Bundesligisten werden mit ihrem Team antreten, während die Amateure freie Auswahl haben. Hinsichtlich taktischer Aspekte kann es also zu Überraschungen kommen, denn eine optimale Teamwahl könnte den Amateuren sogar einen winzigen Bonus verschaffen. Flügelspieler sind in der Regel schneller als zentrale Spieler, dadurch kann eine freie Teamwahl durchaus vorteilhaft sein, um sich dem Gegner anzupassen.

Während es in der VBL zu teaminternen Finals kommen kann, ist dies im ePokal ausgeschlossen. Sollte sich also ein Profiteam auf gleich beiden Konsolen bis ins Finale kämpfen, dürfen sie im Finale lediglich auf einer Plattform antreten. Die Wahl der Konsole muss vor dem Finale angegeben werden, auf der anderen Plattform rutscht dann der unterlegene Konsolen-Finalist doch noch ins Endspiel um den Pokal.

DFB schüttet knapp 50.000 Euro an Preisgeldern aus

Übertragen wird der DFB-ePokal auf dem Twitch-Kanal des DFB. Der Gewinner bekommt 25.000 Euro, für den zweiten Platz gibt es 12.500 Euro. Auch die dritt- und viertplatzierten Teams gehen nicht leer aus. Die in den jeweiligen Konsolen-Finals unterlegenen Teams erhalten 5.000 Euro.

Zu den Favoriten gehören der VBL-Sieger 1. FC Heidenheim und der VBL Finalist FC St. Pauli als auch die Halbfinalisten RB Leipzig und 1. FC Köln. Zudem darf man sehr gespannt sein, wie sich die Amateurvereine schlagen werden.

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Lukas Scherbaum