2. Bundesliga

DFB bittet HSV erneut zur Kasse

Zweitligist muss 64.200 Euro bezahlen

DFB bittet HSV erneut zur Kasse

Der Hamburger SV wurde vom DFB-Sportgericht erneut zur Kasse gebeten

Der Hamburger SV wurde vom DFB-Sportgericht erneut zur Kasse gebeten IMAGO/R.Seidel Imagery

Wie der DFB am Mittwochnachmittag mitteilte, muss der Hamburger SV 64.200 Euro bezahlen. Damit ahndete das Gericht nach einer Anklageerhebung durch den Kontrollausschuss das Fehlverhalten einiger Anhänger der Hanseaten im Rahmen des Hinspiels der Bundesliga-Relegation am 19. Mai bei Hertha BSC (1:0). Dabei wurden im HSV-Fanblock insgesamt 107 pyrotechnische Gegenstände gezündet.

Von der zu entrichtenden Summe kann der HSV bis zu 21.400 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Über etwaige Schritte muss der HSV den DFB bis Jahresende in Kenntnis setzen.

Damit muss der HSV binnen weniger Tage eine zweite happige Summe wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger bezahlen. Erst am 28. Juni verhängte das DFB-Sportgericht gegen den Zweitligisten eine Strafe in Höhe von 107.525 Euro. Damit wurden Vergehen im Nordduell bei Holstein Kiel (0:1) geahndet.

Der Hamburger SV nimmt in der Saison 2022/23 den fünften Anlauf zur Rückkehr in die Bundesliga. Zum Auftakt gastieren die Hanseaten am kommenden Sonntag bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

jer

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