Nationalelf

Deutsche Defensivsorgen - Zorc lobt "Top-Top-Abwehrspieler" Hummels

Defensivprobleme in der Nationalelf

Deutsche Defensivsorgen - Zorc lobt "Top-Top-Abwehrspieler" Hummels

Mats Hummels

Seine Rückkehr in die Nationalelf wird von einigen Experten gefordert: Mats Hummels. Getty Images

Die letzten Auftritte von Deutschland haben gezeigt, dass es in der Defensive an Qualität und Klasse fehlt. Niklas Süle war lange verletzt. Matthias Ginter und Antonio Rüdiger haben Potenzial, sind aber noch nicht auf absolutem Spitzenniveau angekommen. Was also tun?

Die jüngsten Vorschläge über ein Comeback des Dortmunder Abwehrchefs Mats Hummels in der Nationalelf kommentierte Sportdirektor Michael Zorc recht eindeutig. "Er ist noch immer ein Top-Top-Abwehrspieler für Deutschland und hat jederzeit die Qualität, dort zu spielen."

Spielersteckbrief Hummels
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Spielersteckbrief Rüdiger
Rüdiger

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Spielersteckbrief Süle
Süle

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Spielersteckbrief Ginter
Ginter

Ginter Matthias

Mats ist aber immer noch auf dem höchsten Level.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc über Hummels

Als Aufforderung an Bundestrainer Joachim Löw, den Weltmeister von 2014 wieder in den Kader zu berufen, wollte Zorc diese Aussage allerdings nicht verstanden wissen. "Das ist meine Meinung. Aber sie ist nicht relevant, weil ich das nicht entscheiden muss, sondern der Bundestrainer. Und das ist sein gutes Recht", sagte Zorc.

Allerdings lassen die jüngsten Vorstellungen der DFB-Elf doch Zweifel aufkommen und zur Nationalmannschaft hat eben jeder seine Meinung. Bastian Schweinsteiger vermisste etwa einen Wortführer im Defensivverbund. Dietmar Hamann und Lothar Matthäus hatten sich ganz offen für eine Rückkehr von Hummels ausgesprochen. "Für mich gibt's da einen Spieler, den man zurückholen sollte - und das ist Mats Hummels", sagte etwa Hamann beim TV-Sender Sky Sport News. "Mit seiner Routine und seiner Persönlichkeit hilft er der Mannschaft", sagte der ebenfalls bei Sky beschäftigte Matthäus.

Flick springt Löw zur Seite

Rückendeckung gab es für Löw indes von zahlreichen aktuellen Trainern - auch Hansi Flick sprang seinem ehemaligen Chef zur Seite. Er erinnere sich noch an die aktive Zeit einiger Experten, die sich als Spieler über die Kritik der damaligen Experten aufgeregt hätten. "Und schwuppdiwupp, ist man selber auf der Seite und haut selber das eine oder andere Ding raus. Das tut dem deutschen Fußball und der Sache nicht unbedingt gut", sagte der 55-Jährige.

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kicker.tv Trainerstimme

Flick kritisiert Nationalelf-"Experten" - und scherzt über Klose

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