EM

Didier Deschamps: Benjamin Pavard hätte ausgewechselt werden müssen

Frankreichs Nationaltrainer über "schlimmen Sturz"

Deschamps stellt klar: Pavard hätte ausgewechselt werden müssen

Er war zu Beginn des Ungarn-Spiels schwer gestürzt: Frankreichs Rechtsverteidiger Benjamin Pavard.

Er war zu Beginn des Ungarn-Spiels schwer gestürzt: Frankreichs Rechtsverteidiger Benjamin Pavard. imago images

Der französische Rechtsverteidiger sei gleich am Anfang "schlimm gestürzt", sagte Deschamps am Sonntag in einem Interview des Senders "TF1": "Das hat sich bemerkbar gemacht. Aber die Spieler wollen auf dem Platz bleiben. Selbst wenn sie nur noch auf einem Bein stehen."

"Im Nachhinein" hätte er ihn auswechseln müssen, "aber da Benjamin seinen Zustand nicht mitgeteilt hat, hatte ich keine Information". Wie schlimm die Verletzung Pavards sei, sagte Deschamps nicht. Es habe allerdings nichts zu tun mit der Verletzung aus dem Deutschland-Spiel (1:0), in dem Pavard nach eigener Auskunft nach einem Zusammenprall mit Robin Gosens "kurz ausgeknockt" war.

Dieser Umstand relativiert sicher auch die Kritik eines anderen langjährigen Bayern-Profis. "Pavard hat mich enttäuscht", hatte Willy Sagnol in einem Interview der "L'Equipe" gesagt: "Er ist ein Spieler, der normalerweise nie schlecht ist, ohne sehr gut zu sein. Diesmal hatte er in allen Bereichen große Schwierigkeiten."

Antoine Griezmann war daraufhin seinem Mitspieler zur Seite gesprungen: Benjamin hatte in der ersten Halbzeit einige Probleme. Und dafür gibt es dieselbe Entschuldigung wie bei mir: Die Hitze." Gegen die DFB-Elf habe Pavard aber "sehr gut gespielt", lobte der Angreifer des FC Barcelona.

msc/dpa