Bundesliga

FC Bayern: Operation bei Leon Goretzka nicht ausgeschlossen

Nationalspieler fehlt dem FC Bayern weiterhin

"Der Zustand ist untragbar": Operation bei Goretzka nicht ausgeschlossen

Fehlt dem FC Bayern seit Wochen: Leon Goretzka.

Fehlt dem FC Bayern seit Wochen: Leon Goretzka. imago images/Lackovic

65 Minuten schuftete er Anfang Dezember noch mit, um dem FC Bayern zum Sieg bei Erzrivale Borussia Dortmund zu verhelfen. Seitdem befindet sich Leon Goretzka im Wartestand, zu sehr schmerzt ihn die Patellasehne.

Als sich der reduzierte Kader des Rekordmeisters am Montag zum Trainingsauftakt für die Rückrunde an der Säbener Straße meldete, drehte Goretzka wieder nur individuell seine Runden. So ging es auch für den Rest der Woche weiter. "Das ist ein schwieriges Thema", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag auf kicker-Nachfrage über den Zustand des Nationalspielers.

Zwei Tage habe Goretzka gehabt, "an denen es ganz ordentlich war", dann einen Tag, "an dem wir die Belastung etwas runtergefahren haben". Am Donnerstag "wollten wir sie wieder steigern, aber es war wieder deutlich schlechter". Für das Spiel gegen Gladbach am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) ist Bayerns Nummer 8 also definitiv kein Thema, nur: Wann wieder?

Wichtig ist, dass es so nicht weitergeht.

Nagelsmann über Goretzkas Verletzung

"Wir haben nochmal ein Kontroll-MRT gemacht", erklärte Nagelsmann, "da gab es keine Verschlechterungen, aber auch keine Verbesserungen des Befundes, der jetzt nicht so extrem ist rein bildgebend, aus der zweidimensionalen Perspektive. Wir haben die Bilder zum Spezialisten geschickt, werden nochmal eine Untersuchung machen und dann entscheiden, was man mit dem Knie macht; ob man es weiter konservativ so probiert; ob man doch mal reinschauen muss, um einfach die dritte Dimension mitzukriegen, ob da doch irgendeine Struktur ist, die ihm Probleme bereitet."

Eine Operation ist also nicht ausgeschlossen, "aber noch nicht entschieden. Wie gesagt, die Bilder liegen jetzt gerade in Innsbruck bei einem Knie-Spezialisten. Wir gucken die nächsten zwei Tage nochmal, was wir genau machen. Wichtig ist, dass es so nicht weitergeht, der Zustand ist vor allem für ihn untragbar, dass es sehr wellenförmig ist und er nicht in der Lage ist zu spielen. Das ist am Ende des Tages das, was er gerne möchte, was wir gerne möchten. Das ist aktuell nicht möglich, und demnach müssen wir andere Wege gehen, um sicherzustellen, dass er nicht noch weitere vier, fünf Wochen ausfällt."

Mario Krischel