Europa League

Der VfB ist durch, für den BVB wird es schwer

Überblick: St. Petersburg steht in der Zwischenrunde

Der VfB ist durch, für den BVB wird es schwer

Stuttgarter Hauptdarsteller: Martin Harnik (li.) und Ciprian Marica.

Stuttgarter Hauptdarsteller: Martin Harnik (li.) und Ciprian Marica. picture alliance

Die Situation in den einzelnen Gruppen:

Europa League - Gruppenphase, 4. Spieltag
Europa League - Torjäger 2010/11
Sparta Prag Bony Wilfried
5
Manchester City Adebayor Emmanuel
4
ZSKA Moskau Doumbia Seydou
4
VfB Stuttgart - Vereinsdaten
VfB Stuttgart

Gründungsdatum

09.09.1893

Vereinsfarben

Weiß-Rot

Borussia Dortmund - Vereinsdaten
Borussia Dortmund

Gründungsdatum

19.12.1909

Vereinsfarben

Schwarz-Gelb

Gruppe G: Zenit sichert sich den Gruppensieg

Der FC Zenit St. Petersburg, Titelträger des Jahres 2008 (als der Wettbewerb noch UEFA-Pokal hieß), zieht mit vier Siegen einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der Gruppe G und hat sich bereits das Ticket für die nächste Runde gesichert.

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Auch der kroatische Vertreter Hajduk Split konnte die Russen, die das Hinspiel vor zwei Wochen schon mit 2:0 für sich entschieden hatten, nicht bremsen. Spätestens mit dem vom Ex-Hannoveraner Huszti kurz nach der Pause zum 2:0 verwandelten Elfmeter war das Spiel für das Team von Trainer Luciano Spalletti gelaufen. Daran änderte auch der Schlussspurt von Split nichts. Um das zweite Ticket kämpfen neben Hajduk (drei Punkte) AEK Athen (4) und der RSC Anderlecht (4). Der Ex-Nürnberger Polak rettete den Belgiern in Griechenland beim 1:1 einen Zähler.

Gruppe H: VfB souverän, Odense hofft

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Der VfB Stuttgart hat das Ticket für die Zwischenrunde vorzeitig gebucht und kann sich so voll auf den Abstiegskampf in der Bundesliga konzentrieren. Auch im zweiten Vergleich mit dem FC Getafe ging der VfB als Sieger vom Platz und behält seine weiße Weste in der Europa League. Mit einem Wermutstropfen: Marica sah kurz vor dem Ende Rot.

Zuvor hatten die Schwaben durch den Rumänen, sowie Gebhart und Harnik aber schon den Sack gegen harmlose Spanier verdient zugemacht. Trainer Jens Keller kann nach dem Erfolg die abschließenden Partien bei den Young Boys Bern und gegen Odense geruhsam angehen und das Augenmerk auf die Liga legen.

Odense hat sich durch einen Doppelpack des Ex-Fürthers Andreasen zurückgemeldet. Der sorgte im Alleingang für den Sieg gegen Bern. Die Dänen liegen punktgleich mit Getafe noch drei Punkte hinter den Schweizern zurück.

Gruppe I: Glänzende Aussichten für die PSV

Die PSV Eindhoven hat nach vier Spielen zehn Punkte auf dem Konto und ist damit so gut wie durch in der Gruppe I.

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Gegen die Ungarn von Debreceni VSC, die weiter mit null Punkten am Tabellenende stehen, machten Afellay und Reis schon in Durchgang eins alles klar für Eindhoven. Das hat seinen Vorsprung ausgebaut, nachdem sich die Verfolger unentschieden trennten.

In Genua kamen Sampdoria und Metalist Charkiw nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Ukrainer haben zwei Zähler Vorsprung vor dem Serie-A-Klub und damit die besseren Karten.

Gruppe J: Rückschlag für Dortmund

Lucas Barrios (li.) gegen Zoumana Camara

Kein Durchkommen: BVB-Stürmer Lucas Barrios (li.) wird von Zoumana Camara abgeblockt. picture alliance

Dortmund wachte in Paris zu spät auf und musste sich daher am Ende mit einem torlosen Remis begnügen. Lewandowski hatte in der Schlussminute die Riesenchance zum Siegtreffer, scheiterte aber alleine vor PSG-Torwart Edel. Den Franzosen hätte ein Sieg gegen den BVB zum Weiterkommen gereicht, sie haben aber auch mit dem Unentschieden als Tabellenzweiter mit acht Zählern alle Optionen. Die Borussia lauert mit fünf Punkten auf dem Konto dahinter. Erster ist der FC Sevilla.

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Der Klub aus der Primera Division hat sich für die 0:5-Pleite in der Liga in Barcelona rehabilitiert und sich mit dem erwarteten Pflichtsieg gegen die Ukrainer von Karpaty Lwiw mit nun neun Punkten eine gute Ausgangsposition für die abschließenden beiden Spiele bei PSG und gegen den BVB gesichert. Schon in Durchgang eins war das Spiel gelaufen, da führten die Spanier bereits 3:0. In Durchgang zwei legte Negredo nach - 4:0!

Gruppe K: Gerrard ist nicht zu bremsen

Der in der Premier League katastrophal gestartete FC Liverpool lag zur Pause zwar gegen den SSC Neapel zurück, die "Reds" drehten die Partie aber im zweiten Durchgang gegen die Italiener. Besser gesagt, Gerrard drehte das Spiel. Der Kapitän markierte alle drei Treffer beim 3:1-Erfolg und sicherte seinem Team spät den Sieg.

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Den letzten Tabellenplatz in der Gruppe hat Steaua Bukarest mit einem 3:1, das Stancu mit zwei Toren perfekt machte, gegen den FC Utrecht abgegeben und ist bis auf Rang zwei geklettert.

Gruppe L: Porto holt den benötigten Punkt

Der FC Porto hat den noch fehlenden Punkt gegen Besiktas geholt und die vorzeitige Qualifikation zur Zwischenrunde perfekt gemacht.

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Aber auch Besiktas Istanbul hat nach dem 1:1, für das Falcao per Elfmeter und Nihat Kahveci - der war mit einem Knaller aus 25 Metern erfolgreich - sorgten, mit nun sieben Zählern beste Aussichten. Die Türken mit dem deutschen Trainer Bernd Schuster haben den Vorsprung auf Platz drei mit dem schwer erkämpften Zähler in Porto ausgebaut, da Rapid Wien sich gegen ZSKA Sofia eine Heimniederlage leistete und die Verfolger beide vier Zähler Rückstand aufweisen. Marquinhos markierte den Siegtreffer zum 2:1 für die Bulgaren.