Bundesliga

Der Poker um Szalai

Hoffenheim: Schwegler pausiert mit Sehnenreizung

Der Poker um Szalai

Hat einen schweren Stand bei der TSG: Hoffenheims Angreifer Adam Szalai.

Hat einen schweren Stand bei der TSG: Hoffenheims Angreifer Adam Szalai. imago

"Adam stellt sich der sportlichen Herausforderung in Hoffenheim und sieht keinen Grund zu gehen", versichert Szalais Berater Lars-Wilhelm Baumgarten. Szalai hatte in der Sommerpause wie von Trainer Markus Gisdol gefordert, seinen Fitnesszustand verbessert und kämpft um Einsatzchancen. Doch die sind nach den Verpflichtungen von Kevin Kuranyi, Mark Uth und nun Vargas deutlich gesunken. Zudem zog Gisdol zuletzt auch Kevin Volland mehr ins Angriffszentrum.

Dem Vernehmen nach ist durchaus ein Markt für Szalai vorhanden. "Es liegen Anfragen für Adam vor", sagt Baumgarten, "auch aus der Bundesliga." Mit denen sich sein Klient allerdings nicht beschäftige, sondern weiter seine Chance im Kraichgau suche. Es scheint ein Poker zu sein um die Bedingungen einer vorzeitigen Trennung. Hoffenheim möchte das Verlustgeschäft um den 27-Jährigen, der für sechs Millionen Euro geholt worden war, minimieren. Szalai eine möglichst hohe Abfindung der ausstehenden Vertragszeit aushandeln. Sollte eine Lösung gefunden werden, ist ein Wechsel Szalais in diesem Transferfenster durchaus noch möglich.

Schwegler fehlt mit Sehnenreizung

Bei der Einheit am Dienstag suchte man vergeblich nach Pirmin Schwegler. Der Kapitän setzte mit einer Sehnenreizung im Fuß mit dem Training aus, soll aber voraussichtlich am Mittwoch wieder normal Übungen mit der Mannschaft absolvieren.

Michael Pfeifer